M'gladbach: Kein Treuebekenntnis von Neuhaus

Viel wird derzeit über die Zukunft von Florian Neuhaus gerätselt. Die Spekulationen kann der Mittelfeldmann von Borussia Mönchengladbach nicht entkräften.

Florian Neuhaus bejubelt sein Siegtor gegen den FC Bayern
Florian Neuhaus bejubelt sein Siegtor gegen den FC Bayern ©Maxppp

Bayern München, Real Madrid, Borussia Dortmund, FC Liverpool, Manchester City: Die Liste jener Klubs, die in den vergangenen Wochen mit Florian Neuhaus in Verbindung gebracht wurden, ist durchaus ansehnlich. Natürlich hat der aufgeweckte 23-Jährige längst begriffen, wie er bei Borussia Mönchengladbach seinen Marktwert nach oben katapultiert hat.

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So muss Neuhaus auf branchenübliche Art die Frage des ‚kicker‘ nach seiner Zukunft umschiffen. „Für mich“, beteuert der Mittelfeldspieler, „ist das jetzt wirklich kein so großes Thema. Ich spiele bei Borussia, ich habe einen Vertrag, und wir als Klub verfolgen noch sehr große Ziele in dieser Saison. Was dann im Sommer passiert, kann ich aktuell nicht sagen.“

Klare Ausgangslage

Auch Neuhaus‘ folgende Worte taugen nicht gerade als Dementi: „Ich bin, was die Zukunft betrifft, auch ganz entspannt. Die Borussia ist ein Verein, bei dem ich mich hervorragend entwickeln konnte und alles vorfinde. Ich weiß, was ich an Borussia habe.“ Nette Worte, aber kein Treuebekenntnis.

Längst ist bekannt, dass Neuhaus in seinem bis 2024 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel besitzt – dem Vernehmen nach im Bereich von 40 Millionen Euro. Die Ausgangslage für den Sommer ist damit klar: Will ein Klub diese Summe bezahlen und kann dem dreimaligen Nationalspieler einen Wechsel schmackhaft machen, sind den Fohlen – wie im Fall ihres nach Dortmund wechselnden Trainers Marco Rose – die Hände gebunden.

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