Kontaktaufnahme: Bayer erwägt Goretzka-Coup
Beim FC Bayern ist für Leon Goretzka im Sommer Schluss. Der Mittelfeldantreiber könnte der Bundesliga aber dennoch treu bleiben.
Die Wege von Leon Goretzka und dem FC Bayern München werden sich im Sommer trennen. Der Rekordmeister hat keinen Platz mehr für den Mittelfeldmotor und möchte zukünftig auf jüngere Spieler setzen. Interesse haben allen voran bereits Atlético Madrid und der FC Arsenal sowie der AC Mailand angemeldet. Doch auch ein Bundesligist interessiert sich für Goretzka.
Laut der ‚Sport Bild‘ steht der 31-Jährige bei Bayer Leverkusen auf der Liste. Dort sucht man einen neuen Anführer, der das Vakuum besetzt, das bei den Rheinländern seit dem Abgang von Granit Xhaka (33) im vergangenen Sommer herrscht. Eine Rolle, die Goretzka offenbar zugetraut wird.
Bei den Beratern des Ex-Schalkers haben die Verantwortlichen dem Blatt zufolge schon vorgefühlt. Zwar favorisiere Goretzka, dessen Jahresgehalt momentan bei kolportierten 17 Millionen Euro liegt und wohl auch künftig mehr als zehn Millionen betragen wird, einen Wechsel in die Premier League, eine grundsätzliche Absage handelte man sich jedoch nicht ein. Ein persönliches Gespräch zwischen den Leverkusenern und dem Rechtsfuß steht noch aus.
Spannende Alternativen
Neben Goretzka hat Bayer weitere Spieler auf der Liste. Unter anderem mit Grischa Prömel (31) von der TSG Hoffenheim beschäftigt sich der Vizemeister. Dieser wäre am Ende der Saison ebenfalls ablösefrei zu haben. Bedenken gibt es allerdings noch bezüglich dessen Qualität. Zudem gibt es mit Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart, der Prömel bereits ein Angebot vorgelegt hat, ordentlich Konkurrenz.
Darüber hinaus hat es Weston McKennie (27) den Bayer-Bossen angetan. Auch der Vertrag des US-Amerikaners läuft im Sommer aus, auf eine Verlängerung konnte er sich mit Juventus Turin noch nicht einigen. Das Gehalt in Höhe von sechs Millionen Euro bewegt sich auf Xhaka-Niveau, von einem ordentlichen Handgeld im Fall der Fälle ist aber auszugehen.
Angriff geplant
Bei den Rheinländern hegt man große Pläne. Im kommenden Jahr möchte Bayer, ähnlich wie in der Double-Saison 2023/24, einen Angriff auf den FC Bayern wagen. Ein neuer Mittelfeldanführer wird dabei als entscheidendes Puzzleteil angesehen. Wer wird es am Ende werden?
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