Adeyemi-Skandal: DFB kündigt Konsequenzen an
Auch der DFB will bei Karim Adeyemi nicht auf Sanktionen verzichten. Sportdirektor Rudi Völler äußerte sich zum Strafbefehl wegen Waffenbesitzes gegen den Nationalspieler im ‚ZDF‘ zu den möglichen Konsequenzen: „Ich will gar nicht vorgreifen, das wird noch kommen.“ Ob es den 23-Jährigen sehr hart treffen wird, lässt der Funktionär offen: „Aber wir wollen ihn natürlich auch nicht verdammen. In dem Alter haben wir auch viele Fehler gemacht, natürlich nicht solche. Man muss hin und wieder bestrafen, aber auch in den Arm nehmen.“
Bei Adeyemi wurden ein Schlagring und ein Taser gefunden, anschließend erhielt der Profi von Borussia Dortmund einen Strafbefehl, eine Eintragung im Bundesregister und eine Geldstrafe von 450.000 Euro. Als Entschuldigung gab Adeyemi wohl zu Protokoll, die Waffen wären in einer TikTok-Mysterybox enthalten gewesen. Völler dazu: „Das ist naiv und dumm, irgendwas im Internet zu bestellen, bei dem man nicht hundertprozentig weiß, was drin ist.“ Der DFB sei zudem von der Nachricht überrumpelt worden, BVB-Geschäftsführer Lars Ricken hatte Völler und Co. über die Situation unterrichtet. Adeyemi selbst hüllte zuvor den Mantel des Schweigens über die Sache.
Weitere Infos