FC Bayern: Hainer über Boateng, Alaba & die Lewandowski-Nachfolge

von David Hamza - Quelle: Sport1
1 min.
Herbert Hainer ist Präsident beim FC Bayern @Maxppp

Herbert Hainer hat sich zu den auslaufenden Verträgen von Jérôme Boateng und David Alaba geäußert. Auch zu Gerüchten, Erling Haaland könnte eines Tages in München landen, bezieht der Bayern-Boss Stellung.

Nach der Saison läuft Jérôme Boatengs Vertrag beim FC Bayern aus. Medienberichte, eine Verlängerung habe man vereinsintern schon ausgeschlossen, will Herbert Hainer so nicht stehen lassen. „Wie Hasan Salihamidzic schon gesagt hat, werden wir uns mit Jérôme zu gegebener Zeit zusammensetzen und eine vernünftige und faire Lösung für beide Seiten finden“, sagt der FCB-Präsident im Interview mit ‚Sport1‘.

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Deutlich komplizierter ist die Lage bei David Alaba, der ein Angebot zur Vertragsverlängerung Ende Oktober verstreichen ließ. Derzeit gebe es „keinen anderen Status: Wir haben dem Management von David Alaba ein sehr gutes Angebot gemacht, denn er ist in unseren Augen ein sehr guter Spieler. Das wurde als ungenügend zurückgewiesen. Daraufhin haben wir unser Angebot vom Tisch genommen. Das ist der Stand der Dinge.“

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Der international begehrte Alaba kann theoretisch also ab dem 1. Januar bei einem neuen Verein unterschreiben. Seit 2008 ist der Österreicher beim FC Bayern, die Münchner würden eines ihrer Aushängeschilder verlieren. Ein solches ist auch Robert Lewandowski. Der polnische Torgarant steht allerdings noch bis 2023 in München unter Vertrag.

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Haaland als Lewandowski-Erbe?

Der Frage, ob Borussia Dortmunds Erling Haaland (Vertrag bis 2024) den 32-Jährigen dann beerben könnte, weicht Hainer aus: „Guter Versuch […] Erling Haaland ist ein sehr guter und junger Spieler, der mit Sicherheit noch eine Menge Potenzial hat.“

Ohnehin ist Hainer „davon überzeugt, dass er (Lewandowski, Anm. d. Red.) aufgrund seiner körperlichen Fitness noch sehr lange auf absolut höchstem Niveau spielen kann, weil er kaum verletzt ist und schon seit Jahren so beständig hervorragend spielt.“

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Die Suche nach einem Nachfolger sei aktuell nicht dringend: „Was in drei Jahren sein wird, kann ich heute noch nicht sagen. Zu einem geeigneten Zeitpunkt werden wir uns mit Sicherheit über einen Nachfolger von Robert Lewandowski Gedanken machen.“

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