Mehr Power im Sturm: Werder will US-Rakete

Im Winter würde Thomas Eichin gerne in der Offensive nachbessern. Sollte der Manager des SV Werder einen Abnehmer für Eljero Elia finden, wäre finanziell ausreichend Spielraum. Ein Thema ist offenbar der US-Amerikaner Jozy Altidore, der auch ein Vorgriff auf die kommenden Jahre sein könnte.

Jozy Altidore hat Ladehemmungen
Jozy Altidore hat Ladehemmungen ©Maxppp

Im Januar wird Franco di Santo ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen zurückkehren. Für Trainer Viktor Skripnik bieten sich in der Offensive dann wieder ganz andere Möglichkeiten, denn der Argentinier agiert im Gegensatz zu Davie Selke und Melvin Lorenzen, die ihre Sache hervorragend machen, stark mit dem Rücken zum Tor. Steht di Santo auf dem Platz, hat Skripnik ganz andere spielerische Möglichkeiten. Der Hauruck-Fußball, den der Ukrainer in der Partie gegen Hannover 96 (3:3) spielen ließ, wird mit di Santo etwas mehr Struktur erhalten.

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Was dann im kommenden Sommer passieren wird, steht auf einem anderen Blatt. Unabhängig davon, ob Werder die Klasse hält oder nicht, ist der umworbene 25-Jährige wohl nicht zu halten – zumal sein Kontrakt 2016 ausläuft. Spätestens dann brauchen die Bremer einen anderen Angreifer, den man als Wandspieler einsetzen kann. Und der möglichst über einen ähnlich ausgeprägten Torriecher verfügt.

Altidore auf Leihbasis an die Weser?

Englische Medien bringen Jozy Altidore vom AFC Sunderland als Kandidaten ins Spiel. Laut einem Bericht des ‚Sunderland Echo‘ buhlen die ‚Grün-Weißen‘ um eine Leihe mit anschließender Kaufoption. Und weil Altidore bei den ‚Black Cats‘ seiner Form hinterherläuft, stehen die Chancen angeblich gar nicht schlecht.

Seit knapp einem Jahr hat der 25-jährige US-Amerikaner in der Premier League nicht mehr getroffen. Sein letzter Treffer datiert vom 14. Spieltag der vergangenen Saison. Dennoch ist Altidore ein Stürmer von internationalem Format. Robust, schnell, durchsetzungsfähig und in guten Phasen abgeklärt vor dem Tor. Er hätte das Zeug, di Santo irgendwann zu beerben – und schon in der Rückrunde seinen Anteil zum Klassenerhalt zu leisten.

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