FIFA eingeschaltet: Frankfurt wartet auf sechs Millionen für Haller

Eigentlich müsste die Ablöse für Sébastian Haller längst vollumfänglich von West Ham United an Eintracht Frankfurt überwiesen sein. Doch die Hessen warten noch immer auf einen Teil des Geldes und sind damit nun vor den Weltverband getreten.

Sébastian Haller war im Sommer 2019 von Eintracht Frankfurt zu West Ham gewechselt
Sébastian Haller war im Sommer 2019 von Eintracht Frankfurt zu West Ham gewechselt ©Maxppp

50 Millionen Euro hat Eintracht Frankfurt mit dem Verkauf von Stürmer Sébastian Haller verdient. Ein wahrer Geldsegen für den Bundesligisten, der mit dieser Summe einen Umsatz von mehr als 300 Millionen im Jahr 2019 verbuchen konnte.

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Ungünstig allerdings, wenn sich kalkulierte Einnahmen nicht in der Kasse einfinden. Käufer West Ham United lässt die Eintracht mit einer letzten Rate von sechs Millionen Euro zappeln, die eigentlich bis zum 15. Mai hätte überwiesen werden müssen. Unter dem Druck der Coronakrise kann die SGE nicht auf das Geld warten und hat deshalb die FIFA eingeschaltet.

Schlimmstenfalls Transfersperre

„Wir können bestätigen, dass wir vom deutschen Verein Eintracht Frankfurt eine Klage gegen den englischen Verein West Ham United erhalten haben“, sagt ein Sprecher des Weltverbands der ‚Times‘, „die Angelegenheit wird noch untersucht und daher können wir keine weiteren Kommentare abgeben.“

Strafen können ausgesprochen werden, sobald ein Klub mit einer vertraglich vereinbarten Zahlung 30 Tage oder mehr in Verzug gerät. Im günstigsten Fall blüht West Ham bei Verurteilung eine Verwarnung, schlimmstenfalls könnte den Londonern eine Transfersperre für zwei Wechselperioden auferlegt werden. Auch Geldstrafen sind möglich.

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