SGE-Boss über Trapp-Verkauf & Kostic-Preis | Brasilianer im Visier

Sportlich fiel die Saison für Eintracht Frankfurt letztlich glimpflich aus, wirtschaftlich ist aber auch die Lage der Hessen nicht ungefährlich. Dies könnte zu Härtefällen bei der Personalplanung führen.

Stößchen: Filip Kostic und Kevin Trapp
Stößchen: Filip Kostic und Kevin Trapp ©Maxppp

Auch für einen Börsen-Fachmann wie Wolfgang Steubing waren die vergangenen Monate eine absolute Ausnahmesituation. Selbst dem heiklen Thema Investoren-Einstieg will sich der Aufsichtsratsvorsitzende von Eintracht Frankfurt nicht verschließen. „Ich denke, das wird ein permanentes, spannendes Thema“, sagt Steubing im Gespräch mit der ‚Bild‘ zu einem solchen Szenario.

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Spannend werden auch die personellen Entscheidungen, die beim Bundesliga-Neunten in den kommenden Monaten getroffen werden müssen. „Auch einen Verkauf von Kostic und Trapp schließe ich nicht aus. Weil die Marktlage schwierig ist“, macht Steubing klar. Ein Abgang von Filip Kostic ist schon länger Thema, Publikumsliebling und Keeper Kevin Trapp hat noch Vertrag bis 2024.

30 Millionen für Kostic

Beim serbischen Linksaußen, der begehrteste unter den Eintracht-Profis, lässt der Frankfurter Chef-Aufsichtsrat, die Preisvorstellung seines Klubs fallen. „Wenn jetzt einer käme und 30 Millionen zahlen wollte, das würden wir zur Kenntnis nehmen“, sagt Steubing über eine mögliche Kostic-Ablöse. Der Rahmen ist damit gesteckt.

Auch bei den Neuzugängen steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Viel Geld soll nicht investiert und vor allem nach Perspektivspielern gefahndet werden. So einer wäre Luan Patrick, 18-jähriger Innenverteidiger von Athletico Paranaense. Der brasilianische U17-Nationalspieler steht noch bis 2024 bei den Schwarz-Roten unter Vertrag, könnte in seinem Karrierestadium aber noch erschwinglich sein. Von einem Frankfurter Interesse berichtet der ‚kicker‘.

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