Manager Krösche verrät: So plant Leipzig den Transfermarkt

Seit Sommer ist Markus Krösche als Sportdirektor von RB Salzburg tätig. In einem Interview hat er Stellung zu den wichtigsten Fragen der Kaderplanung für die neue Saison bezogen.

RB Leipzig hat einige Personalfragen zu klären
RB Leipzig hat einige Personalfragen zu klären ©Maxppp

Das Wichtigste vorneweg: Bei RB Leipzig denkt man gar nicht daran, Trainer Julian Nagelsmann (32) nach einem Jahr schon wieder ziehen zu lassen. Sportdirektor Markus Krösche (39) sagt in der ‚Sport Bild‘: „Wir geben Julian unter keinen Umständen her.“ Insbesondere im Ausland wird Nagelsmann immer wieder mit prominenten Klubs in Verbindung gebracht – Vertrag bis 2023 ohne Ausstiegsklausel hin oder her.

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Der ehrgeizige Coach („Ich will Titel gewinnen“) erwartet von RB aber fraglos, die Mannschaft im Sommer zu verstärken. Dafür wünscht er sich offensivstärkere Außenverteidiger und einen lautstarken Führungsspieler. „Ich beschäftige mich mit strategischen Planungen, wie der Kader der Zukunft aussehen kann. Aber kurzfristig ist es noch immer schwierig, Planungen umzusetzen“, meint Krösche angesichts der Coronakrise.

Champions League ist Pflicht

Der Manager weiter: „Bei uns geht es aber vor allem darum, ob wir in die Champions League kommen.“ Das würde weitere Millioneneinnahmen bedeuten, mit denen etwa Benjamin Henrichs von der AS Monaco verpflichtet werden könnte. „Ganz grundsätzlich ist Benni ein sehr vielseitiger Spieler, der gut zu unserer Spielweise passt. Obwohl er erst 23 Jahre alt ist, hat er schon eine große Erfahrung, auch in der Champions League. Und er ist ein guter Typ“, schwärmt Krösche, der bereits in Leverkusen mit dem Außenverteidiger zusammenarbeitete.

Noch weiter oben auf der Leipziger Agenda stehen die Festverpflichtungen der Leihspieler Angeliño (23, Manchester City) und Patrik Schick (24, AS Rom). „Ich bin da völlig entspannt und lasse den Tag einer Entscheidung bei allen Personalien auf uns zukommen“, so Krösche, der die jeweiligen Kaufoptionen bis zum 15. Juni ziehen kann. Dann enden übrigens auch die 55 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel von Torjäger Timo Werner (24) sowie die von Abwehrkante Dayot Upamecano (21, 58 Millionen).

Wunschspieler Rashica?

Verlässt der deutsche Nationalspieler die Bullen im Sommer, gilt Milot Rashica (23) von Werder Bremen als aussichtsreichster Kandidat auf die Werner-Nachfolge. Zu dieser Personalie hält sich Krösche bedeckt, verweist nur erneut darauf, wie wichtig das Erreichen der Champions League für den Verein ist – auch, was die geplanten Vertragsverlängerungen mit Upamecano und Kevin Kampl (29) betrifft.

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