FT-Exklusiv: Hulk vor Wechsel ins Fürstentum

Die Saison in der russischen Premier Liga ist gerade vier Spieltage alt, da hat Hulk bereits viermal für Zenit St. Petersburg getroffen und weitere drei Tore vorbereitet. Der Brasilianer präsentiert sich nach der für ihn enttäuschenden Weltmeisterschaft in Topform und beweist einmal mehr, dass Russland unter seinen Ansprüchen liegt. Wie FussballTransfers erfuhr, strebt der 28-Jährige einen Wechsel an.

Steht vor einem Abflug in die Ligue 1: Hulk
Steht vor einem Abflug in die Ligue 1: Hulk ©Maxppp

Die Weltmeisterschaft in Brasilien sollte auch für ihn zur großen Bühne werden. Aber trotz körperlich beherzter Auftritte wusste Hulk bei der WM in seinem Heimatland nicht zu überzeugen. Kein einziger Treffer gelang dem wuchtigen Offensivspieler von Zenit St. Petersburg. Zwar ist der 28-Jährige kaum zu stoppen, zündet er einmal den Turbo. Dennoch wirkten seine Aktionen selten durchdacht, etwas kopflos und es fehlte der Spielwitz, wenn die Einzelaktion zu scheitern drohte. Trotz alledem sind die Fertigkeiten des Brasilianers eine Waffe für nahezu jedes Team der Welt.

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2012 dachte sich dies auch der russische Erstligist aus der Zarenstadt St. Petersburg und legte 55 Millionen Euro für den schussgewaltigen Südamerikaner, damals noch in Diensten des FC Porto, auf den Tisch. Nach zwei starken Spielzeiten in Russland wurde zuletzt mehrfach über eine Rückkehr Hulks in eine europäische Top-Liga diskutiert. Nun buhlt die neureiche AS Monaco um die Fertigkeiten des 28-Jährigen.

Nach Informationen von FussballTransfers stehen die Berater des brasilianischen Torjägers in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem Erstligisten aus dem Fürstentum. Da Givanildo Vieira de Souza, wie das Objekt der Begierde mit bürgerlichem Namen heißt, bei Zenit noch einen Vertrag bis 2017 besitzt, dürfte auch die mögliche Ablösesumme fürstlich sein. Dennoch – Hulk würde gerne den nächsten Schritt in seiner Karriere machen und für Monaco spielt Geld bekanntermaßen nicht die ganz große Rolle. Gerade nach dem 80-Millionen-Euro-Verkauf von Shootingstar James Rodríguez an Real Madrid dürfte die AS über das nötige Kleingeld verfügen.

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