Jovic bringt sich in Form | PSG im Vertragsdilemma

In Spanien hofft man nach den guten Leistungen von Luka Jovic für die Nationalmannschaft auf einen Aufschwung des Angreifers. Die offene Vertragssituation von Neymar und Kylian Mbappé beschäftigt die französische Presse und in Italien versucht Romelu Lukaku, den bislang glücklosen Christian Eriksen zu unterstützen. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 20. November
Die Presseschau vom 20. November ©Maxppp

Real hofft auf den Serben-Jovic

Unter der Anzeige geht's weiter

Glanzmomente im Trikot von Real Madrid sucht man bei Luka Jovic bisher vergeblich. Seit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt im Sommer 2019 stehen für den 22-Jährigen lediglich zwei Tore auf dem Real-Konto, in der aktuellen Spielzeit traf Jovic für die Königlichen noch gar nicht das Tor. Im Dress der serbischen Nationalmannschaft drehte der Stürmer in der vergangenen Länderspielpause dagegen auf. Mit drei Treffern und zwei Assists übertraf er innerhalb von nur drei Partien in sieben Tagen seine Madrid-Quote der vergangenen 15 Monate. „Dieser Jovic ist 60 Millionen wert“, urteilt die ‚as‘ in ihrer heutigen Ausgabe und fordert: „Jetzt ist er an der Reihe, es im Madrid-Trikot zu beweisen.“

PSG muss hoch pokern

In Frankreich beschäftigt sich die ‚L’Équipe‘ mit der ungeklärten Zukunft von Neymar (28) und Kylian Mbappé (21) bei Paris St. Germain. „Um jeden Preis?“, fragt die Sporttageszeitung und berichtet, dass eine Verlängerung mit beiden Offensivstars „sehr kompliziert wird“. Die Ansprüche des Duos stellen in Corona-Zeiten selbst den finanzstarken Nobelklub auf die Probe. Der Brasilianer ist zwar für eine Verlängerung in der französischen Hauptstadt offen, fordert jedoch weiterhin dieselben Bezüge wie vor der Pandemie (35 Millionen Euro pro Jahr). Im kommenden Sommer gehen sowohl Neymar als auch Mbappé in das letzte Vertragsjahr. Dann hieße es wohl: Verlängern oder verkaufen. Die Uhr tickt also für PSG. „Dies ist das wichtigste Thema für Paris St. Germain bis zum Ende der Saison“, fasst die Fachzeitung zusammen.

Lukakus Rat für Eriksen

Inter Mailand und Christian Eriksen sind bislang noch nicht so richtig warm miteinander geworden. Nicht ganz ein Jahr nach seinem Abschied von Tottenham Hotspur könnte der Däne auch in diesem Winter seine Koffer packen und sich anderweitig umsehen. Sein Mitspieler Romelu Lukaku hofft auf einen Verbleib, wie er im ‚Corriere dello Sport‘ erzählt: „Er hat alle Qualitäten, um ein Champion zu werden und ich möchte ihm helfen.“ Für den Belgier hätte sich der Wechsel nach Italien kaum besser auszahlen können. Lukaku weiß, wie es auch für Eriksen besser bei den Nerazzurri laufen könnte: „Wenn er Italienisch lernt, wird es für ihn leichter sein. Er wird in der Lage sein, besser zu kommunizieren und einen größeren Beitrag zum Team zu leisten. Einige Spieler brauchen mehr Zeit, um sich an den italienischen Fußball zu gewöhnen.“

Weitere Infos

Kommentare