Leon Goretzka möchte sich seinen Wechsel gut bezahlen lassen. Ein Ex-HSV-Profi muss eineinhalb Jahre hinter Gitter. FT mit der Presseschau.
Bezahlt mich
Die Ära Leon Goretzka beim FC Bayern München geht im Sommer zu Ende, der auslaufende Vertrag des Mittelfeldmotors wird nicht verlängert. Interessenten gibt es zuhauf. Atlético Madrid, der FC Arsenal, sowie die beiden Mailänder Vereine AC und Inter beschäftigen sich allesamt mit Goretzka. Der hat finanziell klare Vorstellungen.
Laut ‚Calciomercato.com‘ verdient der 31-Jährige bei den Münchnern derzeit sieben Millionen Euro netto pro Jahr. Denselben Betrag möchte Goretzka auch bei seinem neuen Verein einstreichen. Auch die Unterschrift will sich der Rechtsfuß bezahlen lassen. Dem Portal zufolge fordert der Ex-Schalker ein Handgeld von bis zu zehn Millionen Euro. Ob ein Verein Goretzkas Wünschen nachkommt?
Aufgeflogen
Beim Hamburger SV beackerte Romeo Castelen einst das Mittelfeld. Nach seinem Abschied von den Rothosen zog es den heute 42-Jährigen unter anderem nach Australien, ehe er 2017 bei Shaoxing Keqiao Yuejia in China landete. Dort konzentrierte er sich aber keineswegs nur auf den Fußball, sondern war auch in kriminelle Machenschaften verwickelt. Dafür muss Castelen nun bezahlen.
Von einem Gericht in Zwolle wurde der Niederländer zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Anschuldigungen haben es in sich: Castelen wird vorgeworfen, während seines Engagements bei Zheijiang Yiteng mehrere Millionen Euro mithilfe des Sportdirektors gewaschen zu haben. Das Gericht sah die Vorwürfe als erwiesen an, Castelen selbst will aber in Berufung gehen. Das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.