Haaland-Angst | Gewalttätige Fans erschüttern die Insel

Borussia Dortmund macht sich Sorgen um seinen Toptorjäger Erling Haaland, während man in England nach den jüngsten Ereignissen Angst um das Wohl aller Spieler hat. Und auch in Spanien dreht sich heute alles um eine folgenreiche Verletzung. FT präsentiert die tägliche Presseschau.

Die Presseschau vom 23. Januar
Die Presseschau vom 23. Januar ©Maxppp

Die Tribünen der Premier League außer Rand und Band

Der FC Everton empfing am gestrigen Samstag Aston Villa. Ein Spiel, von dem sich wahrscheinlich die wenigsten Zuschauer hochklassigen Fußball versprochen hatten. Doch der sehenswerte Kopfballtreffer von Emiliano Buendía zum 1:0 Auswärtssieg der Villans wurde dann von unrühmlichen Ereignissen überschattet. Beim Jubel der Villa-Akteure flogen Plastikflaschen aus dem Everton-Fanblock aufs Feld, die Ex-Toffees-Spieler Lucas Digne und Matthew Cash am Kopf trafen. Die englische Presse verurteilt am heutigen Sonntag diesen Vorfall unisono. Der ‚Daily Express‘ titelt „beschämend“ und spricht von „Bombardements“, die ‚Sun‘ nennt es „verrückt“ und der ‚Daily Telegraph‘ berichtet von der „Schande der Everton-Führung“. Zumindest ein Werfer wurde nach dem Spiel festgenommen, allen Tätern droht nun ein lebenslanges Stadionverbot.

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Sorgen um die norwegische Naturgewalt

Auch in Dortmund wurde das Spielergebnis zur Randnotiz. Zwar gewannen die Schwarz-Gelben in einem umkämpften und ansehnlichen Spiel mit 3:2 bei der TSG Hoffenheim, doch möglicherweise kostet sie das Spiel Toptorjäger Erling Haaland. Der Torschütze zum 1:0 musste nach 63 Minuten wegen starker Schmerzen im Adduktorenbereich raus. Trainer Marco Rose sagte diesbezüglich, dass „das Ganze untersucht werden“ müsse. Die ‚Bild‘ titelt deshalb: „BVB zittert nach dem Sieg.“ Beim Bundesliga-Zweiten wird man hoffen, dass die zweiwöchige Unterbrechung genug ist, um den Norweger wieder genesen zu lassen.

Wie geht es weiter mit Ansu Fati?

Und zu guter Letzt beschäftigt man sich auch in Spaniens Gazetten mit den Verletzungssorgen eines Starspielers. Nachdem sich Ansu Fati gerade erst nach einer Verletzung zurückgekämpft hatte, droht nun der nächste langwierige Ausfall. Offenbar scheiden sich allerdings die Geister, ob sich Fati einer Operation unterziehen soll oder nicht. Der FC Barcelona befürwortet dieses Vorhaben, der 19-Jährige möchte sich aus Angst vor Komplikationen, die er bei einer früheren OP hatte, nicht unters Messer legen. Dies berichtet die ‚as‘. Keine zwei Meinungen gibt es hingegen darüber, dass Barça durch den Ausfall zum Handeln auf dem Transfermarkt gezwungen wird. Die ‚Sport‘ greift diesen Sachverhalt auf ihrer Titelseite auf und schreibt: „Xavi ruft zu weiteren Neuzugängen auf“.

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