2. Bundesliga

Drei Zweitliga-Trainer auf der Kippe?

Zehn Spieltage vor dem Ende spitzt sich die Lage in der 2. Bundesliga langsam zu. Oben wie unten ist noch alles möglich. Einige Trainer müssen zittern.

von Dominik Sandler - Quelle: Bild | Braunschweiger Zeitung
2 min.
Torsten Lieberknecht beim Spiel gegen Hertha BSC @Maxppp

Holstein Kiel hat schon vor dem vergangenen Spieltag die Reißleine gezogen und für Marcel Rapp in Tim Walter einen Hoffnungsträger an der Seitenlinie installiert. Beim 1:1 gegen die SV Elversberg konnte Walter immerhin einen ersten kleinen Erfolg verzeichnen. Während die Störche bereits die Maßnahme des Trainerwechsels vollzogen haben, könnte bei drei weiteren Klubs dieser Schritt bald anstehen.

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1. FC Kaiserslautern

Durch das 1:2 gegen den SC Paderborn musste Lautern am vergangenen Spieltag wohl alle Aufstiegshoffnungen begraben. Torsten Lieberknecht schimpfte in der Pause wie ein Rohrspatz und sah die Ampelkarte. Nicht wenige hatten in diesem Wutausbruch den letzten teuflischen Akt des Trainers gesehen.

Doch laut der ‚Bild‘ wird in der Pfalz aktuell noch nicht über den Trainer diskutiert, er soll noch Chancen erhalten. Schon vor der Niederlage gegen Paderborn war Lieberknecht aufgrund der biederen Leistungen ins Visier der Fan-Kritik geraten, die seitdem nicht verstummt ist. Kommen nicht bald wieder Erfolge, dürfte es eng werden.

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Eintracht Braunschweig

Der BTSV steht seit Jahren regelmäßig an der Schwelle zur 3. Liga. Zuletzt hatte es noch immer gereicht, in diesem Jahr könnte es aber knapp werden – zumindest, wenn es so weitergeht. Die Niedersachsen sind das schwächste Team der Rückrunde, das 1:2 gegen die direkte Konkurrenz von Preußen Münster war ein echter Nackenschlag.

Auch in Braunschweig wächst die Kritik am Team und am Trainer. Die ‚Braunschweiger Zeitung‘ berichtet, dass Heiner Backhaus für den Moment zwar im Amt, aber unter besonderer Beobachtung bleibt. Am Samstag (13 Uhr) sitzt Backhaus gegen den SC Paderborn noch auf der Bank. Sollte es für den 16. dann erneut keine Punkte geben, könnte der Übungsleiter seine Koffer packen müssen.

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1. FC Magdeburg

Noch etwas dunkler sieht die Welt derzeit in Magdeburg aus. Der FCM hat noch zwei Punkte weniger als der BTSV auf dem Konto. Einen Trainer-Wechsel hat der traditionsreiche Ost-Klub schon hinter sich. Nach einem Aufschwung unter Petrik Sander und Pascal Ibold sah sich Sportchef Otmar Schork am Montag aufgrund der aktuellen Krise sogar dazu gezwungen, in einem öffentlichen Statement den Trainern den Rücken zu stärken – nie ein gutes Zeichen.

Der Vorletzte steht im neuen Kalenderjahr für Spektakel, bis auf den 5:4-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth sprang aber nichts Zählbares heraus. Am Freitag (18:30 Uhr) gastiert Magdeburg bei der SV Elversberg, die Woche drauf kommt der SV Darmstadt. Sollte die Sander-Elf gegen die beiden Aufstiegsaspiranten nicht punkten, wackelt der Stuhl auch in Magdeburg gewaltig.

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