Ambitionierter Messi | Der falsche Italiener

FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportpresse: In Spanien peilt Lionel Messi neue Rekorde an, während Luis Suárez die italienische Presse gegen sich aufbringt. In England hingegen schimpft die Premier League über die Regierung.

Die Presseschau vom 23. September
Die Presseschau vom 23. September ©Maxppp

Messi macht Jagd auf neue Rekorde

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Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona hegt große Ambitionen. Wie die ‚Sport‘ enthüllt, macht der 33-Jährige Jagd auf vier Rekorde: Zum einen will er Vereinslegende Xavi (767 Partien) als den Spieler mit den meisten Einsätzen in der Vereinsgeschichte der Blaugrana vom Thron stoßen. Messi steht bei 731 Einsätzen. Des Weiteren möchte der kleine Dribbelkönig die Bestmarke der meist erzielten Tore für einen Verein von Fußball-Ikone Pelé brechen, die bei 643 Treffern für den FC Santos liegt. Messi hat bereits 634 Tore für die Katalanen erzielt. Hinzukommt, dass er im nächsten Sommer mit den ehemaligen Barça-Spielern Carles Rexach und Xavi gleichziehen würde, die mit 17 Saisons die meisten Spielzeiten für den katalanischen Klub bestritten haben. Und zu guter Letzt hofft La Pulga darauf, Ryan Giggs bezüglich der meist gesammelten Titel mit einem Verein einzuholen. Der Waliser hält den Rekord und sammelte 36 Titel mit Manchester United. Messi hat inzwischen bereits 34.

Suárez hat kein Gewissen

In Italien ist derweil Luis Suárez und seine verfälschte Italienisch-Sprachprüfung das Thema schlechthin. „Ich gebe Ihnen den Italiener“, reagiert die ‚Gazzetta dello Sport‘ auf die Schandtat des Mittelstürmers. Der ‚Corriere dello Sport‘ spricht hingegen von „einem falschen Italiener“. Der Uruguayer soll angeblich bei seiner Sprachprüfung gemogelt haben, die erforderlich war, um seinen italienischen Pass zu bekommen. Diesen wiederum hätte er für einen Wechsel zu Juventus Turin benötigt. Offenbar soll der 33-Jährige die Testfragen vorab erhalten haben. Ermittlungen laufen bereits. Mittlerweile sieht es nach einem Transfer zu Atlético Madrid aus.

Premier League wütet gegen die Regierung

Am Ende der heutigen Presseschau geht die Reise nach England. Dort ist nach den Worten der ‚Daily Mail‘ ein „Krieg“ entfacht. Nachdem die Regierung öffentlich verkündete, dass weiterhin ein Zuschauerverbot bei Spielen herrschen werde (voraussichtlich für den größten Teil der Saison), zeigte die Premier League wenig Verständnis für diese Entscheidung und machte ihrem Ärger Luft. Zudem gab die Regierung bekannt, dass der Profifußball wahrscheinlich keine finanziellen Mittel aus einem geplanten Rettungspaket für den Sport erhalten wird. Harte Worte.

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