70 Millionen für Silva | Atlético nicht zu knacken

Bernardo Silva würde Manchester City immer noch gerne verlassen, Atlético Madrid will sein Star-Ensemble beisammenhalten. Unterdessen blockiert Adrien Rabiot die Transferaktivitäten von Juventus Turin. Der tägliche FT-Blick auf die internationalen Schlagezeilen.

Presseschau vom 18. August 2022
Presseschau vom 18. August 2022 ©Maxppp

Silva übt Druck aus

„Bernardo Silva drängt“ der spanischen ‚Sport‘ zufolge auf einen Abgang von Manchester City. Widersprüchlich zu einem gestrigen Bericht von ‚The Athletic‘, laut dem sich der flexible Mittelfeldspieler mit einem Verbleib abgefunden hat. Am liebsten würde sich der Portugiese dem FC Barcelona anschließen, doch dem fehlen aktuell die finanziellen Möglichkeiten. Wie die ‚Times‘ berichtet, will das ebenfalls interessierte Paris St. Germain nun in die Offensive gehen. Der französische Spitzenklub sei bereit, ein Angebot von über 70 Millionen Euro bei City einzureichen. Es bleibt also weiterhin spannend, denn im Moment scheinen sowohl ein Verbleib als auch ein Abgang von Silva im Bereich des Möglichen.

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Geld ist nicht alles

Genau wie Atlético Madrid während eines Spiels unangenehm sein kann, sind die Rojiblancos auch auf dem Transfermarkt ein schwer zu knackender Brocken. Die ‚as‘ titelt: „Nein zu 250 Millionen für vier Spieler.“ Die Madrilenen wollen die Stars im Kader halten, um erneut im Titelkampf anzugreifen. Manchester United scheiterte mit einem 135-Millionen-Angebot für João Félix und mit einer 40-Millionen-Offerte für Matheus Cunha. Auch die 40-Millionen-Versuche von Juventus Turin und dem FC Chelsea blieben erfolglos. Die Alte Dame versuchte, Álvaro Morata erneut aus der spanischen Hauptstadt zu lotsen und die Blues nahmen Marcos Llorente ins Visier.

„Rabiot blockiert Paredes“

Zum Transfertheater rund um Adrien Rabiot kann die ‚Tuttosport‘ nur noch „Mamma Mia!“ sagen. Véronique Rabiot, Mutter und Beraterin, hat aufgrund zu hoher Gehaltsforderungen den Wechsel zu Manchester United platzen lassen. Nicht nur der Deal des Franzosen könnte somit gescheitert sein, auch der Wechsel von Leandro Paredes (PSG) zu Juventus Turin scheint zunächst auf Eis gelegt. Der ‚Corriere dello Sport‘ erklärt sich das wie folgt: „Rabiot blockiert Paredes.“ Bedeutet: Soll der Argentinier noch zur Alten Dame kommen, müsste zunächst Rabiot den Verein verlassen. Das nennt man dann wohl Domino-Effekt.

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