„Deutsches Harakiri“ | United vor Weltrekord-Verkauf

Vor dem direkten Duell zwischen Deutschland und Spanien könnte die Ausgangs- und Stimmungslage auf beiden Seiten unterschiedlicher kaum sein. In Manchester sollen unterdessen die ganz großen Summen in Bewegung gesetzt werden. Die FT-Presseschau.

Die Presseschau vom 24. November
Die Presseschau vom 24. November ©Maxppp

Verrückt und Harakiri

Am Tag nach dem WM-Fehlstart schreibt die deutsche Nationalmannschaft positive wie negative Schlagzeilen. Auf vielen europäischen Titelseiten findet die Protestaktion vor Anpfiff einen Platz. Beim Teamfoto sendeten die DFB-Spieler im Zuge der One-Love-Binden-Debatte ein Signal an die FIFA, indem sie sich die Hand vor den Mund hielten. Schlechter die Perfomance auf dem Rasen: Das 1:2 gegen Japan beschreiben ‚as‘ und ‚Mundo Deportivo‘ als „deutsches Harakiri“, die ‚Gazzetta dello Sport‘ spricht von einer „verrückten WM“.

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Spanien gnadenlos

Weitaus besser startete Deutschlands Gruppengegner Spanien ins Turnier. Mit 7:0 schossen die Iberer die chancenlosen Costa Ricaner aus dem al-Thumama-Stadion. „Olé, Olé“, feiert die ‚Sport‘ die Machtdemonstration am Tag danach. Die ‚Marca‘ sah ein „brutales Spanien“, die ‚as‘ fand den Kantersieg „zum Träumen“ – vom ersten WM-Titel seit 2010? Am Sonntag geht es gegen die DFB-Elf weiter.

Wer hat neun Milliarden?

Fernab der WM-Hektik bahnt sich bei Manchester United ein heißer Krimi um den Verkauf des Vereins an. Die Glazer-Familie, seit 2015 im Besitz der Red Devils, befindet sich laut dem ‚Mirror‘ bereits auf der Suche nach einem neuen Käufer und fordere eine „Weltrekord-Summe“. „United ist deins für acht Milliarden Pfund“, titelt das Boulevardblatt. Wer die umgerechnet über neun Milliarden Euro aufbringen wird? Noch offen. Gehandelt wird einmal mehr der Unternehmer und Milliardär Jim Ratcliffe.

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