BVB: Kräftiger Nachschlag für Dembélé?

Als Ousmane Dembélé 2017 von Borussia Dortmund zum FC Barcelona ging, sahen nicht wenige im Franzosen den kommenden Superstar des Fußballs. Drei Jahre später ist Dembélé weit davon entfernt.

Ein typisches Bild: Ousmane Dembélé muss verletzt vom Platz
Ein typisches Bild: Ousmane Dembélé muss verletzt vom Platz ©Maxppp

Da Borussia Dortmund an Börse notiert ist, war der Klub gezwungen, die genauen Zahlen beim Verkauf von Ousmane Dembélé (23) im August 2017 öffentlich zu machen. 105 Millionen Euro erhielten die Schwarz-Gelben damals direkt vom FC Barcelona, durch erfolgsabhängige Boni kann die Summe auf 147 Millionen steigen.

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Da Dembélé seitdem aber sage und schreibe 86 Pflichtspiele verletzungsbedingt verpasste, sind bislang erst 20 Millionen an Nachzahlungen bei Borussia Dortmund eingegangen. Dieser Betrag könnte sich in einem speziellen Fall aber auf einen Schlag mehr als verdoppeln.

United-Interesse

Wie die ‚Bild‘ berichtet, wäre Barça im Falle eines Dembélé-Verkaufs verpflichtet, die volle Boni-Summe auszuzahlen. Das entspräche derzeit weiteren 22 Millionen Euro. Für den BVB ein warmer Geldregen für einen Spieler, der schon seit drei Jahren nicht mehr im Kader steht.

Passend aus Dortmunder Sicht: Am gestrigen Freitag kamen Gerüchte über ein Interesse von Manchester United an Dembélé auf. Die Red Devils sehen im Weltmeister laut ‚The Athletic‘ ausgerechnet eine Alternative zu Jadon Sancho (20), für den der BVB rund 120 Millionen Euro Ablöse fordern soll. Zu viel für Uniteds Geschmack.

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