Ab dem ersten Tag eines neues Kalenderjahres kommen Spieler mit auslaufendem Vertrag offiziell auf den Markt. Heißt: Sie dürfen ohne Einverständnis ihres Arbeitgebers mit anderen Klubs verhandeln und auch dort Verträge ab Sommer unterschreiben. 2026 betrifft das auch drei DFB-Stars.
Leon Goretzka (30)
Die bisherigen Saison des FC Bayern gleicht einem Rausch, doch Goretzka fiel dabei deutlich ab. Seinen Stammplatz ist der Mittelfeldmann mal wieder los. Damit ihm im mit Blick auf die WM im DFB-Team nicht das gleiche droht, steht nun sogar ein kurzfristiger Wechsel im Winter im Raum.
Tottenham Hotspur soll bereits Kontakt aufgenommen haben. Die SSC Neapel und Atlético Madrid verfolgen die Situation ebenfalls. Immer klarer wird: Eine Vertragsverlängerung in München ist kein Thema mehr. Spätestens im Sommer werden sich die Wege nach dann acht gemeinsamen Jahren und zahlreichen Titeln trennen. Zuletzt nahm Goretzka sogar Kontakt zu Barça-Trainer Hansi Flick auf.
Serge Gnabry (30)
Beim Offensivallrounder ist die Tendenz gegensätzlich zu Goretzka. Gnabry ist in dieser Saison wieder ein wichtiger Bestandteil, wenngleich er seinen Stammplatz auf der Zehn zuletzt für Lennart Karl (17) räumen musste. Der Rechtsfuß bringt, wenn er fit ist, noch immer seine Leistung und ist auch wichtig für die Kabine.
Ergo: Gnabry wird aller Voraussicht nach schon in Kürze einen neuen Vertrag beim FCB unterschreiben. Laut ‚Sky‘ sinkt sein Gehalt dann, der neuen Rolle angepasst, von 18 auf 15 Millionen Euro. Bis es so weit ist, ist aber auch Gnabry erstmal formal auf dem Markt.
Antonio Rüdiger (32)
Die Ansprüche bei Real Madrid sind natürlich die allerhöchsten. Rüdiger wird diesen zuletzt, auch verletzungsbedingt, nicht immer gerecht. Ein neuer Vertrag bei den Königlichen gilt als unwahrscheinlich. Spannende Optionen hat der gebürtige Berliner aber zur Genüge.
Zum einen baggert Galatasaray seit einigen Wochen an Rüdiger, sogar ein Wechsel im Winter steht schon im Raum. Zum anderen prüft der FC Chelsea eine Rückkehr des Innenverteidigers. Spanische Medien brachten den ehemaligen Stuttgarter in den vergangenen Tagen außerdem mit Paris St. Germain in Verbindung. Auch das Thema Saudi-Arabien könnte bis zum Sommer noch heiß werden.