Bundesliga

Klare Tendenz: Vier Ziele für Brandt

Im Sommer wird Julian Brandt Borussia Dortmund verlassen. FT hat die möglichen Ziele für den 29-Jährigen in Augenschein genommen.

von Dominik Sandler - Quelle: Bild
2 min.
Julian Brandt im BVB-Trikot @Maxppp

Bundesliga

Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga ist bei Julian Brandt nur schwer vorstellbar, die Tendenz geht klar hin zu einem Wechsel ins Ausland. Der Zehner verdient bei Borussia Dortmund pro Jahr acht Millionen Euro – für Klubs abseits des FC Bayern nicht bezahlbar. Auch sonst würde sich Brandt im besten Fußballeralter wohl nur mit der Champions League zufriedengeben. Ex-Klub Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt, die Brandt wohl bei großem Gehaltsverzicht wenigstens in Betracht ziehen könnten, setzen in der Einkaufspolitik eher auf jüngere Talente.

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Premier League

Auf den ersten Blick passt das schnelle, körperlich intensive Spiel in der Premier League nicht zu Brandt. Der Rechtsfuß braucht Freiräume, um seine Qualität zu entfalten – Freiräume, die er in England nicht bekommen würde. Und dennoch stehen 82 Spiele in der Champions League in seiner Vita. Das macht Brandt für Klubs aus dem mittleren Tabellenbereich in England interessant. Ein CL-Klub kommt auch auf der Insel nicht infrage. Aston Villa streckt dem Vernehmen nach die Fühler aus.

La Liga

Spielstark und technisch versiert – Attribute, die nach Spanien passen. Das Profil von Brandt ist ein guter Fit für La Liga, passend dazu beschäftigen sich laut der ‚Bild‘ einige spanische Klubs mit dem Dortmunder. Auch dort sind die Klubs finanziell nicht auf Rosen gebettet. Der FC Villarreal spielt in der kommenden Saison voraussichtlich in der Champions League, Betis Sevilla wird ebenfalls international vertreten sein und könnte den verletzungsanfälligen Kapitän Isco (33) entlasten.

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Wo seht ihr Brandt in der kommenden Saison?
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Serie A

Noch immer ist Italien für viele Stars ein gutes Ziel, um im Herbst der Karriere noch einmal aufzublühen – Beispiel Henrikh Mkhitaryan (37), der mit 30 in die Serie A gewechselt ist und noch immer auf Top-Niveau bei Inter Mailand spielt. Oder Luka Modric (40), der sogar erst mit 39 zum AC Mailand gewechselt ist. Gerade im Mittelfeld setzen die italienischen Topklubs häufig auf erfahrene Spieler. Das könnte Brandt zugutekommen.

Außerhalb Europas

Sollte sich in Europa kein geeigneter Klub finden, könnte auch ein anderer Kontinent infrage kommen. Nicht unbedingt erwartbar ist, dass Brandt noch einmal nur des Geldes wegen den Schritt in die Wüste, etwa nach Saudi-Arabien wagt. Andererseits ist Julian Draxler, bei seinem Wechsel 2023 wie Brandt 29 Jahre alt, seit drei Jahren hochzufrieden in Katar und unterstreicht, dass auch ein solcher Schritt nicht auszuschließen ist.

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Realistischer scheint aber die Option MLS. Dort spielen mittlerweile in Thomas Müller (36), Timo Werner (30) und Marco Reus (36) einige ehemalige deutsche Nationalspieler. Ein erneutes Zusammenspiel mit Brandt würde sicherlich auch Reus bei LA Galaxy begrüßen.

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