Dembélé lässt Barças Träume leben | Spurs haben genug von Mourinho-Kritik

In Spanien kann der FC Barcelona dank Ousmane Dembélé ein Comeback im Titelrennen feiern. Für José Mouinho und Andrea Pirlo sieht es weniger rosig aus. FT wirft einen Blick auf die internationalen Titelseiten.

Presseschau vom 6.4.
Presseschau vom 6.4. ©Maxppp

Barça darf dank Dembélé wieder an Titel denken

Momentan befindet sich Ousmane Dembélé in herausragender Verfassung. Der Flügelstürmer konnte seine Form auf hohem Niveau stabilisieren und endlich über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei bleiben. Dies gipfelte im gestrigen Siegtor gegen Real Valladolid (1:0). Für die ‚Sport‘ war es auf der Titelseite gar „Ein Meisterschaftstor“. Mit dem wichtigen Sieg bleibt der FC Barcelona ganz nah dran am Tabellenführer Atlético Madrid. Die katalanische Tageszeitung ‚L'Esportiu‘ spricht von einem „Goldenen Biss“, den Dembélé dem Gegner verpasste. Kann der französische Nationalspieler seine Form halten, wird er bei der Jagd auf Atléti im Saisonendspurt eine tragende Rolle einnehmen.

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Mannschaft gegen Mourinho?

Der ‚Daily Telegraph‘ berichtet, dass die Spieler von Tottenham Hotspur kein Verständnis mehr für die Kritik von José Mourinho haben. Nach dem enttäuschenden Remis (2:2) gegen Newcastle United nahm sich der portugiesische Startrainer sein Team wohl zum wiederholten Male etwas zu hart vor. Die ‚Daily Mail‘ titelt mit der Schlagzeile „Spurs' Ärger“. Auf eine baldige Entlassung des Übungsleiters können die Akteure um Harry Kane und Heung-min Son aber wohl noch nicht hoffen. Das englische Tagesblatt meldet nämlich ebenfalls, dass eine Abfindung nur im Falle einer verpassten Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb die Marke von 35 Millionen Euro unterschreitet. Da wird sich der als sparsam geltende Daniel Levy mehrfach überlegen, ob er The Special One vor die Tür setzt.

Pirlos Stuhl wackelt

Für Juventus Turin könnte die aktuelle Saison definitiv besser laufen. Unter Andrea Pirlo schied man frühzeitig in der Champions League aus und kam am Wochenende im Stadtderby gegen den FC Turin (2:2) nicht über ein Unentschieden hinaus. Das reicht nur zum vierten Rang im Klassement der Serie A. Die Qualifikation für die Champions League steht auf dem Spiel und ausgerechnet jetzt kommt mit der SSC Neapel ein starker Gegner. Deshalb heißt es in der ‚Gazzetta dello Sport‘ auch: „Pirlo steht auf Messers Schneide“. Der ‚Corriere dello Sport‘ will sogar von einem Treffen zwischen Juve-Präsident Andrea Agnelli und Massimiliano Allegri in der Villa von Agnelli wissen. Dabei soll es um eine mögliche gemeinsame Zukunft gehen. Für Pirlo wächst der Druck mit jedem unbefriedigenden Ergebnis. Derzeit soll er aber noch das Vertrauen des Juve-Managements haben, wie die ‚Tuttosport‘ berichtet. Das kann sich allerdings ganz schnell ändern.

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