Top-Torjäger: VfB winkt Geldregen für Milosevic
Die Leihe von Jovan Milosevic zu Partizan Belgrad geht für den VfB Stuttgart voll auf. Jetzt könnte der Stürmer dem VfB sogar dauerhaft den Rücken kehren.
Welchen Stellenwert Jovan Milosevic für Partizan Belgrad hat, wird beim Blick auf die Torschützenliste deutlich. Der 20-Jährige steht bei neun Treffern und führt damit das interne Ranking an. Der beste Torschütze des Tabellenführers hat selbstredend einen entscheidenden Anteil am großen Erfolg seiner Mannschaft.
Das Problem für Partizan: Milosevic gehört dem VfB Stuttgart und ist nur bis zum Ende des Kalenderjahres ausgeliehen. Deshalb versuchen die Serben alles, ihren Topstürmer in den eigenen Reihen zu halten. Sportchef Predrag Mijatovic sagte im Podcast ‚2x45‘: „Wir sind offen für jedwede Art von Vereinbarungen, solange Milosevic zu uns kommt.“ (zitiert via ‚kicker‘)
Sieht der VfB Potenzial oder Gewinn?
Mijatovic würde Milosevic gerne fest verpflichten, er offeriert dem VfB dafür eine „prozentuale Aufteilung finanzieller Gewinne. Wir glauben, dass wir damit Erfolg haben werden, und ich glaube, dass auch die Verantwortlichen in Stuttgart der Meinung sind, dass es für alle von Vorteil wäre, wenn Jovan bei Partizan bleiben würde“.
Ob Mijatovic mit seiner Einschätzung richtig liegt, ist noch nicht überliefert. Der VfB hatte Milosevic vor zwei Jahren für 1,2 Millionen Euro von Vojvodina aus Serbien verpflichtet, sein Preisschild dürfte sich in der Zwischenzeit vervielfacht haben. Vertraglich ist der serbische U21-Nationalspieler noch bis 2027 an die Schwaben gebunden. Winkt nun ein Geldregen?
Kehrt Milosevic im Winter zurück, sieht er sich im Angriff großer Konkurrenz ausgesetzt. Gleichzeitig sucht der VfB aber auch nach einer neuen Offensivkraft. Ob die Verantwortlichen in Stuttgart bereit sind, ein solches Talent mitten in seiner Durchbruchssaison dauerhaft abzugeben? Auch eine erneute Leihe ist nicht ausgeschlossen. Klar ist: Die Schwaben sitzen am längeren Hebel.
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