Contes Mittelfinger für den Ex-Boss | Real-Sieg auf Französisch

In Italien beherrschen heute die Streithähne Antonio Conte und Andrea Agnelli die Schlagzeilen. Reals Trainer Zinedine Zidane kann sich derweil bei seinen Landsleuten bedanken, dass er die nächsten Tage in Ruhe arbeiten kann. Die tägliche FT-Presseschau.

Die FT-Presseschau vom 10. Februar
Die FT-Presseschau vom 10. Februar ©Maxppp

Riesen-Zoff zwischen Conte und Agnelli

Ganz schön was los gestern Abend in Turin: 0:0 ging das Rückspiel des Pokal-Halbfinals zwischen Juventus und Inter Mailand aus, was der Alten Dame nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen reichte. Abseits des Platzes ging es danach richtig zur Sache: Juve-Präsident Andrea Angelli richtete wenig schmeichelhafte Worte an seinen ehemaligen Angestellten Antonio Conte, heute Trainer der Nerazzurri. Dem schnellte daraufhin der Mittelfinger in die Höhe, garniert mit verbalen Nettigkeiten. Natürlich stürzt sich heute die italienische Presse auf die „Gemeinheiten“ (‚Gazzetta dello Sport‘).

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Reals „Französischkurs“ für den Nachbarn

Wenig höflich zeigte sich gestern auch Real Madrid im Spiel gegen den Lokalrivalen FC Getafe. Zweimal schlugen die Königlichen eiskalt zu, siegten letztlich souverän mit 2:0 und rückten Tabellenführer Atlético Madrid bis auf fünf Punkte auf die Pelle. „Französischkurs“ titelt die ‚as‘, denn mit Karim Benzema und Ferland Mendy trugen sich zwei Franzosen in die Torschützenliste ein. Das Duo hat seinen Landsmann und Trainer Zinedine Zidane vorerst aus der medialen Schusslinie gezogen.

Frankreich hofft auf CL-Reform

Gestern wurden die Reformpläne der UEFA für Champions League und Europa League publik. Grob gefasst: Ab 2024 könnten 36 in einer Tabelle zusammengefasste Teilnehmer die Plätze der K.O.-Runde ausspielen. Dieses sogenannte Schweizer Modell nennt die französische ‚L’Équipe‘ eine „Formel zur Bereicherung“, denn die Ligue 1 könnte vom neuen Modus profitieren und als Fünfter der UEFA-Fünfjahreswertung darin genauso viele Teilnehmer stellen wie die vier Topligen vor ihr.

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