Der FC Bayern trauert dem Wechsel von Anthony Gordon zum FC Barcelona hinterher. Die englische Nationalmannschaft wurde derweil auf dem Weg ins WM-Quartier Opfer eines Überfalls. Die FT-Presseschau zum Wochenende.
Wortbruch bei Gordon
Dass sich Anthony Gordon für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden hat, sorgt an der Säbener Straße für Enttäuschung. Wie aus dem ‚Bild‘-Podcast ‚Bayern Insider‘ hervorgeht, hatten sich die Münchner Verantwortlichen fest darauf verlassen, dass der 25-Jährige sein Wort hält. Mit dem Flügelspieler war sich der Rekordmeister nämlich eigentlich schon einig. Der Plan war, Newcastle United so unter Druck zu setzen, um die Ablöse zu drücken.
Da der FC Barcelona jedoch ins Rennen einstieg und die geforderten 80 Millionen Euro auf den Tisch legte, verloren die Bayern ihren Hebel. Ohnehin hätten die Münchner nicht mehr als 60 Millionen Euro für den Engländer bezahlt, der an der Isar eher als Luxus-Backup eingeplant gewesen wäre. Bei seiner Vorstellung in Katalonien erklärte Gordon, der den Bayern-Bossen zuvor noch versichert hatte, unbedingt nach München wechseln zu wollen, dass ein Transfer zu Barca schon immer sein absoluter Traum gewesen sei.
Nur noch ein Fußball übrig
Die englische Nationalmannschaft muss unmittelbar vor ihrem WM-Auftaktspiel gegen Kroatien einen schweren Schlag hinnehmen. Wie die ‚BBC‘ berichtet, wurden den Three Lions beim Transport ihrer Trainingsmaterialien vom Pre-Camp in Florida zum offiziellen WM-Stützpunkt in Kansas City zahlreiche Gegenstände gestohlen. Demnach wurden neben Taktiktafeln, Videoanalyse-Equipment und Massageliegen auch Trikots, maßgeschneiderte Fußballschuhe und Bälle entwendet. Kurios: Lediglich ein einziger Fußball soll den Engländern noch erhalten geblieben sein.
Die Ermittlungen der Kansas City Police laufen derweil auf Hochtouren. Einem Bericht der ‚Daily Mail‘ zufolge rücken dabei mittlerweile sogar die eigenen Sicherheitsmitarbeiter aus dem Umfeld der Nationalmannschaft ins Visier der Ermittler. Auch eine Verwicklung des Transportfahrers wird nicht ausgeschlossen. Für das Team von Thomas Tuchel ist der Vorfall eine denkbar schlechte Ablenkung kurz vor dem Turnierstart. Bis zum Anpfiff müssen nun dringend neue Fußballschuhe und Bälle her, um Harry Kane & Co. spielfähig auszustatten.
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