Reese beklagt Fan-Wut
Fabian Reese kann nicht nachvollziehen, dass ihm nach seinem Wechsel von Hertha BSC zum VfL Wolfsburg so viel Kritik entgegengebracht wird. „Generell muss man den Status des Fußballprofis als Job definieren. Wir sind bei einem Verein angestellt, das ist unser Arbeitgeber, für den wir alles geben“, ist der Offensivspieler gegenüber der ‚Sport Bild‘ um eine sachliche Einordnung bemüht und führt aus: „Wenn sich eine Tür bei einem anderen Arbeitgeber öffnet, bei dem ich bessere Perspektiven habe oder einen längeren Vertrag bekomme, muss man darüber nachdenken, diese Chance zu nutzen.“
Reese stellte sich bereits am vergangenen Wochenende nach dem 5:2-Sieg beim Karlsruher SC mit sehr offenen Worten gegen die Kritik von den Rängen: „Wenn ich mal ganz ehrlich sein darf: Ich bin zwar kein blutjunger Fußballer mehr, sondern 28 Jahre alt – aber ich glaube, jeder sollte sich mal hinterfragen. Wenn man von 30.000 Menschen ausgepfiffen wird, was das mit einem macht. Mir tut es weh, mich verletzt es. Ich nehme das auch mit nach Hause. Es ist wahrscheinlich der Zahn der Zeit, hopp oder top, schwarz oder weiß. Dieser Groll aber tut mir weh.“
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