Messi nicht genug | Reals goldene Bank

In der Champions League ist der erste Spieltag der Gruppenphasevorüber und sorgt vor allem in der italienischen Presse für Frust. Während Paris St. Germain insgesamt enttäuscht, versetzt Real Madrids Erfolg die Gazetten in Ekstase. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 16. September
Die Presseschau vom 16. September ©Maxppp

Keine Gala trotz Messi

Bei der gestrigen Champions League-Partie gegen den FC Brügge ließ Paris St. Germain erstmals das Sturmtrio aus Neymar, Kylian Mbappé und Lionel Messi von der Leine. Dementsprechend groß war die Vorfreude der Fans, die nach dem 1:1 allerdings in Ernüchterung umschlug. „Was für eine Enttäuschung“, schreibt der ‚Corriere dello Sport‘. „Messi reicht nicht zum Sieg“, analysiert die ‚Mundo Deportivo‘ in Spanien das Unentschieden. Die ‚Sport‘ betitelt ihre Ausgabe mit: „PSGs Dreizack startet nicht richtig.“ Auch in England sah die ‚Daily Mail‘, dass Messi „nicht in magischer Stimmung“ war. Insgesamt war das MMN-Debüt ein „geisterhafter“ Auftritt, wie die ‚L’Équipe‘ zusammenfasst.

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Klatschen für Mailand

Aus italienischer Sicht hätte der Start in die Königsklassen-Saison nicht viel schlechter laufen können. Während Atalanta Bergamo mit Mühe noch ein 2:2-Remis gegen den FC Villarreal gelang, blieben beide Mailänder Klubs punktlos. „Milan und Inter, es tut so weh“, betitelt die ‚Quotidiano Sportivo‘ ihre heutige Ausgabe. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ schreibt von einem „bitteren Start“ der Serie A-Klubs. Inters späte 0:1-Niederlage gegen Real Madrid bezeichnet die ‚Tuttosport‘ als „Ohrfeige“.

Ancelottis goldene Rasselbande

Während in Italien geklagt wird, freut sich die Madrider Presse ganz besonders über den 1:0-Sieg der Königlichen. Die Co-Produktion zum Siegtreffer zwischen Eduardo Camavinga (18) und Rodrygo (20) verzückt vor allem die ‚Marca‘. „Was für tolle Kinder“, titelt die Sporttageszeitung. Beide Jungstars wurden von Carlo Ancelotti in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Die ‚as‘ schreibt daher von der „goldenen Bank“ der Blancos.

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