Statt Bundesliga-Leihe: Pedri begeistert Barça

Beim gestrigen 2:0 des FC Barcelona gegen Juventus Turin zeigte Pedri eine bärenstarke Leistung. Der 17-Jährige ist in der noch jungen Spielzeit eine der Entdeckungen bei den Blaugrana. Mit seinem jüngsten Auftritt verzückte der Spanier neben seinem Trainer Ronald Koeman auch die spanischen Medien.

Pedri im Trikot des FC Barcelona
Pedri im Trikot des FC Barcelona ©Maxppp

Nach ständigen Querelen in der Vereinsführung, dem Rücktritt von Präsident Josep Maria Bartomeu und der bitteren Niederlage im Clásico gegen Real Madrid (1:3) macht der FC Barcelona mal wieder positive Schlagzeilen. Beim gestrigen 2:0-Auswärtssieg in der Champions League gegen Juventus Turin zeigten die Katalanen ein gute Leistung, gewannen verdient. Dabei machte ein Spieler besonders auf sich aufmerksam: Pedri.

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Mit einer außergewöhnlichen Ruhe am Ball und vielen klugen Pässen beeindruckte der 17-Jährige seinen Trainer Ronald Koeman nachhaltig. „Er kann mehrere Positionen spielen, sowohl rechts als auch links offensiv. Er hat auch gut gegen den Ball gearbeitet, hat eine beeindruckende Persönlichkeit,“ schwärmte der niederländische Übungsleiter im Anschluss an die Partie.

Mediale Lobeshymnen

Auch die katalanischen Medien sind voll des Lobes, die ‚Mundo Deportivo‘ macht den spanischen U21-Nationalspieler zum Mann des Spiels: „Der Beste. Pedri erobert Europa. Erneut in der Startformation, diesmal auf der linken Seite. Niemand würde denken, dass er erst 17 Jahre alt ist, wenn man sieht, wie reif er auf dem Feld wirkt.“ Die ‚Sport‘ stimmt ebenfalls Lobeshymnen an: „Er ist ein echter Champion, weil er Fußball wie wenige versteht und das Spiel liest.“

Selbst die madrilenische ‚Marca‘ meldet sich ob der außergewöhnlichen Leistung zu Wort, vergleicht Pedri gar mit den Barça-Legenden Andrés Iniesta und Xavi Hérnandez: „Ein neuer Stern wurde geboren, ein Star, der trotz seines jungen Alters bereits mit den Größten verglichen werden kann.“

Interesse aus der Bundesliga

In Barcelona dürfte man sich nun freuen, gegenüber den Avancen des FC Bayern, der Pedri im kürzlich abgelaufenen Transferfenster ausleihen wollte, standhaft geblieben zu sein. Beim deutschen Rekordmeister sollte der Youngster Ivan Perisic (31) beerben, der nach seiner Leihe zu Inter Mailand zurückkehrte.

Ebenfalls soll Borussia Mönchengladbach am technisch beschlagenen Rechtsfuß interessiert gewesen sein, der nun bei den Blaugrana aufblüht. Neben Ansu Fati (17) hat Barcelona einen neuen Hoffnungsträger. Pedri ist durch seine außergewöhnliche Spielintelligenz und sein präzises Kurzpassspiel eine Reminiszenz an den dominanten Ballbesitzfußball vergangener Tage – und lässt alle Barça-Fans hoffen, dass dem Klub wieder bessere Zeiten bevorstehen.

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