Mannschaft gegen Hütter: „Das habe ich nicht gesehen“

Wie lange ist Adi Hütter noch Trainer von Borussia Mönchengladbach? Das 1:2 gegen Union Berlin war ein erneuter Nackenschlag. Eine Bestandsaufnahme.

Adi Hütter hadert
Adi Hütter hadert ©Maxppp

Adi Hütter habe nicht mehr die komplette Kabine hinter sich. Mit dieser Meldung wartete am Freitag die ‚Bild‘ auf. Grund für die bröckelnde Rückendeckung sei die zwischenzeitliche Degradierung einst etablierter Leistungsträger wie Florian Neuhaus (24), Marcus Thuram (24) und Matthias Ginter (28).

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Im Anschluss an das ergebnistechnisch enttäuschende, aber fußballerisch über weite Strecken ansprechende 1:2 gegen Union Berlin wurde Hütter auf ebenjenen Bericht angesprochen. Ob die Mannschaft gegen ihn gespielt habe, wurde der Gladbacher Chefcoach auf der Pressekonferenz nach der Partie gefragt.

Hütter spürt Rückhalt der Mannschaft

„Das habe ich nicht gesehen, Sie?“, entgegnete Hütter. Daraufhin Kopfschütteln beim Reporter. Hütter: „Dann haben wir das Gleiche gesehen.“ Und weiter: „Die Mannschaft hat ein ganz anderes Gesicht gezeigt als gegen Hannover (0:3, Anm. d. Red.).“

Das darf man so festhalten. Ob das am Ende reicht, um Hütters Job dauerhaft zu retten, ist offen. Sportdirektor Max Eberl war erneut nicht zugegen, konnte also nach der Zukunft des Angezählten nicht befragt werden.

Hütter selbst rechnet jedenfalls fest damit, dass er seinen Job in den kommenden Tagen nicht verliert. Ob er denkt, dass es für ihn weitergehe, wurde der 51-Jährige gefragt. Die kurze, aber sehr deutliche Antwort: „Ja.“

Zwei Wochen Zeit

Rund zwei Wochen Spielpause hat die Bundesliga jetzt vor der Brust. Am 5. Februar treten die Fohlen zu Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld an. Momentan macht es den Anschein, als erhalte Hütter eine abermalige Chance, das Ruder rumzureißen.

Update (13:40 Uhr): Laut der ‚Bild‘ wird Hütter bei den beiden Keller-Duellen gegen Arminia Bielefeld (5. Februar) und den FC Augsburg (12. Februar) definitiv noch an der Seitenlinie stehen.

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