Für den VfL Wolfsburg beginnt am Samstagabend (20:30 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern die Mission direkter Wiederaufstieg. Die runderneuerten Wölfe haben sich eine Topelf zusammengekauft und gehen als Meister-Favorit in die Zweitliga-Spielzeit.
Die vergangene Saison stellte für den VfL Wolfsburg einen echten Einschnitt dar. Erstmals in der Klubgeschichte stiegen die Niedersachsen aus der Bundesliga ab. Nun soll mit dem neuen Trainer Tobias Strobl der direkte Wiederaufstieg gelingen. Dafür wurde eine – vor allem im Zweitliga-Vergleich – große Menge Geld in die Hand genommen.
Königstransfer und gleichzeitig teuerster Einkauf ist Offensivmann Fabian Reese (28), der für rund acht Millionen Euro von Hertha BSC losgeeist wurde. Für Muhammed Damar (22), Fraser Hornby (26), Hauke Wahl (32) und den neuen Top-Torjäger Robert Glatzel (32) wurden ebenfalls Millionen-Beiträge auf den Tisch gelegt.
Viele namhafte Transfers
Mit Alessio Besio (22) kam ein weiterer Mittelstürmer, darüber hinaus holten die Wölfe Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj (28) ablösefrei zurück. Als neue Nummer eins wurde Timon Wellenreuther (30) verpflichtet. Der frühere Schalke-Keeper fällt allerdings wochenlang verletzt aus, bis zu seiner Rückkehr vertritt ihn Talent Jakub Zielinski (18).
Kamil Grabara (27), zuletzt zwei Jahre Stammtorwart, wurde dagegen genau wie Ex-Abwehrchef Denis Vavro (30) aussortiert und hat keine Zukunft mehr. Und überhaupt stehen beim VfL noch einige Abgänge an.
Millionen-Regen für den VfL
Dzenan Pejcinovic (21) wird heiß beim VfB Stuttgart gehandelt. Auch weitere Profis wie Mohamed Amoura (26), Yannick Gerhardt (32), Kento Shiogai (21), Mattias Svanberg (27) oder Saël Kumbedi (21) könnten den Verein noch verlassen.
Klar ist aber bereits: Trotz der getätigten Ausgaben verbucht der Bundesliga-Meister von 2009 in diesem Sommer ein sattes Transferplus. Die Verkäufe von Konstantinos Koulierakis (22/AS Rom), Patrick Wimmer (25/TSG Hoffenheim), Lovro Majer (28/AEK Athen), Jakub Kaminski (24/1. FC Köln) und Bartol Franjic (26/FC Venedig) brachten Wolfsburg schon jetzt fast 40 Millionen Euro ein.
Unterdessen plagen den an Bord gebliebenen Kapitän Maximilian Arnold (32) weiterhin hartnäckige Leistenprobleme. Bei Stratege Christian Eriksen (34) erscheint eine sportliche Rückkehr auf den Platz nach seinem zweiten Zusammenbruch aktuell sehr unwahrscheinlich.
Wolfsburgs Traumelf in der 2. Bundesliga
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