Bayerns Urteil über Asllani
Der FC Bayern wird schon länger mit Fisnik Asllani in Verbindung gebracht. Nun haben die Münchner offenbar ihr Urteil gefällt.
Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die dezimierte TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern (1:5) erzielte am gestrigen Sonntag zwar Andrej Kramaric, der Treffer ging aber zum größten Teil auf den Vorbereiter: Fisnik Asllani fing einen Chipball von Manuel Neuer artistisch ab, vereinte fantastische Körperbeherrschung mit Übersicht und fand Kramaric, der nur noch einschieben brauchte.
Den Kaderplanern der Bayern wird die Aktion fraglos gefallen haben. Schon seit Ende Oktober wird Asllani bei den Bayern als Sommer-Neuzugang gehandelt. Seine starke Saison in Hoffenheim (sechs Tore, sechs Vorlagen) macht ihn auch für Borussia Dortmund interessant. Im Winter gab es laut ‚Sky‘ sogar schon Angebote über 40 bis 50 Millionen Euro aus England.
Im Sommer ist ein Wechsel dann durchaus wahrscheinlich, darf Asllani die TSG doch für festgeschriebene 25 bis 29 Millionen (je nach Ziel) verlassen. Dass der Kosovare am Ende in München landet, ist trotz seiner starken Leistung am gestrigen Sonntag aber unwahrscheinlicher geworden.
Der heutigen Ausgabe des ‚kicker‘ ist zu entnehmen, dass die Bayern zwar Asllanis Technik und Torinstinkt schätzen, ihn aber unterm Strich für zu langsam halten. Dies sei das Ergebnis von ausgiebigem Scouting. Der Topspeed des 23-Jährigen liegt bei mageren 31,8 km/h.
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