Bundesliga

Ohne CL: 200 Millionen für RB-Stars?

Bereits im vergangenen Sommer musste RB Leipzig einige Leistungsträger ziehen lassen. In einem halben Jahr droht unter Umständen ein ähnliches Szenario.

von Julian Jasch - Quelle: Sport Bild
2 min.
Yan Diomande mit seinen Kollegen @Maxppp

Im vergangenen Sommer nahm RB Leipzig knapp 200 Millionen Euro mit Spielerverkäufen ein. Unter Umständen rechnen die Verantwortlichen in der kommenden Transferphase mit Einkünften in ähnlichen Sphären – das hängt maßgeblich von der Champions League-Qualifikation ab.

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Aus der aktuellen Ausgabe der ‚Sport Bild‘ geht hervor, dass die Königsklasse fester Bestandteil der Saison-Kalkulation gewesen ist. Falls die Teilnahme an Europas wichtigstem Vereinswettbewerb nicht gelingt, müssten im Anschluss an die Saison erneut etwa 200 Millionen Euro eingenommen werden, „um finanziell ausgeglichen zu agieren“. Sollte das große Ziel erreicht werden, wird trotzdem immerhin die Hälfte an Erlösen erwartet.

Als heißester Verkaufskandidat wird Innenverteidiger Castello Lukeba (23) genannt, der für festgeschriebene 80 Millionen Euro zu haben ist. Interessenten, darunter der FC Arsenal sowie Aston Villa, tummeln sich allen voran in der Premier League. Gleiches gilt für Senkrechtstarter Yan Diomande (19).

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Leistungsträger vor dem Abflug?

Angesichts seiner steilen Entwicklung dürfte der Ivorer kaum zu halten sein. Darüber sei man sich klubintern sicher, führt die ‚Sport Bild‘ aus, sofern ein zahlungskräftiger Verein aufs Gaspedal drückt. Die konkretesten Spuren sollen aktuell zum FC Liverpool, Paris St. Germain, Real Madrid und Arsenal führen, zuletzt wurde Diomande aber auch schon mit Manchester United in Verbindung gebracht. Bei einer dreistelligen Millionenablöse ist der ebenfalls interessierte FC Bayern derweil raus.

Einen Markt gibt es wohl auch für Linksverteidiger David Raum (27) und Dribbelkünstler Antonio Nusa (20). Für Erstgenannten wären dank einer Ausstiegsklausel überschaubare 40 Millionen Euro fällig, Nusa dürfte im Fall der Fälle dagegen deutlich teurer werden.

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Aktuell belegen die Sachsen den vierten Tabellenplatz, liegen aber nur wegen des marginal besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen VfB Stuttgart. Zudem kann das aktuell sechstplatzierte Bayer Leverkusen mit dem Nachholspiel gegen den Hamburger SV noch auf 39 Punkte gleichziehen. Entschieden ist das Rennen um die Champions League-Ränge also längst nicht – und ebenso, wie groß der Aderlass in Leipzig ausfallen wird.

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