Schalke: Bleibt Kolasinac beim Klassenerhalt?

Als vermeintlicher Retter ist Sead Kolasinac zu Schalke zurückgekehrt. Nach seinem 4:0-Auftaktsieg gegen die TSG Hoffenheim wird nicht nur in Gelsenkirchen vom Kolasinac-Effekt gesprochen. Dabei spielt der Bosnier auch um seine eigene Zukunft.

Sead Kolasinac führt Schalke an
Sead Kolasinac führt Schalke an ©Maxppp

Dreieinhalb Jahre lief Sead Kolasinac für den FC Arsenal auf. Richtig glücklich wurde der etatmäßige Linksverteidiger in Nordlondon aber nicht. Die Leihe zurück zu Schalke kam daher auch trotz der Gehaltseinbußen wie gerufen. Und am liebsten würde der 27-Jährige wieder dauerhaft das königsblaue Trikot tragen.

Unter der Anzeige geht's weiter

Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, kann sich Kolasinac „eine langfristige Rückkehr vorstellen“. Bedingung für ein dauerhaftes Engagement in Gelsenkirchen ist aber in erster Linie der Klassenerhalt. Auf die finanziellen Hürden geht das Fachblatt derweil nicht ein.

Kolasinac kaum zu bezahlen

Kolasinac steht in London noch bis 2022 unter Vertrag. Auch wenn ihm Arsenal bei einem Sommerabschied keine Steine in den Weg legen wird, wird dennoch eine Ablöse fällig. Hinzu kommt das Gehalt.

Trotz der akzeptierten Kürzungen bekommt der 35-fache bosnische Nationalspieler bis zum Sommer von Königsblau 2,5 Millionen Euro Gehalt überwiesen. Dass sich die hochverschuldeten Schalker einen ähnlich hochdotierten Anschlussvertrag leisten können, ist kaum vorstellbar.

Weitere Infos

Kommentare