Nach Berater-Vorstoß: Dortmunds Plan mit Moukoko

Youssoufa Moukokos geringe Einsatzzeiten in dieser Saison schmecken dessen Berater überhaupt nicht. In Dortmund bleibt man entspannt.

Youssoufa Moukoko kann es nicht fassen
Youssoufa Moukoko kann es nicht fassen ©Maxppp

„Es ist kein Selbstgänger, dass Youssoufa beim BVB verlängert. […] Sein Vertragsende im Sommer 2023 rückt näher, das haben die Topklubs auf dem Zettel“, übte Youssoufa Moukokos Berater Patrick Williams vor zwei Tagen Druck auf Borussia Dortmund aus.

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Trotz einiger Verletzungen im vergangenen Jahr, so Williams weiter, bekomme Moukoko „die Spielzeit, die er in der jetzigen Phase seiner Karriere braucht, [...] in Dortmund derzeit kaum. Da machen wir uns natürlich Gedanken, was das Beste für die Zukunft ist.“

„Längst im Austausch mit ihm und seinem Berater“

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, nimmt gegenüber der ‚Bild‘ Stellung zum öffentlich Vorstoß des Moukoko-Agenten: „Youssoufa ist ein Talent aus unserer eigenen Jugend, er stand uns aber seit dem Sommer aufgrund diverser Verletzungen leider selten für längere Zeit zur Verfügung.“

187 Minuten, verteilt auf elf Einsätze, kam Moukoko für die BVB-Profis zum Einsatz. Kehl betont: „Das ändert an unserer hohen Wertschätzung nichts, wir befinden uns auch längst im Austausch mit ihm und seinem Berater. Allerdings ziehen wir es vor, die Dinge vertraulich miteinander zu besprechen.“ Das Ziel ist klar: Der bis 2023 datierte Vertrag des 17-jährigen Sturmtalents soll unbedingt verlängert werden.

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