Reals 150-Millionen-Angebot: Alvarez nur Plan B
Seit gestern steht fest, wen Real-Präsident Florentino Pérez als neuen Galáctico unter Vertrag nehmen wollte: Julián Alvarez. Aber war der Offensivstar vom Stadtrivalen nur die zweite Wahl?
Vollmundige Transferankündigungen sind in Präsidentschaftswahlkämpfen gang und gäbe. Enrique Riquelme versprach Erling Haaland (25/Manchester City), der alte und neue Präsident Florentino Pérez kündigte ein 150-Millionen-Angebot für den gestrigen Dienstag an.
Nach dem Wahlversprechen schossen die Gerüchte ins Kraut, wer der geheime Mister X sein könnte. Gemunkelt wurde neben Haaland auch über Michael Olise (24/FC Bayern) sowie das PSG-Trio um João Neves (21), Khvicha Kvaratskhelia (25) und Vitinha (26). Es wurde Julián Alvarez (26), dessen Arbeitgeber Atlético Madrid die Offerte medienwirksam zurückwies.
„Ich kann mit absoluter Sicherheit sagen“
Laut Fabrizio Romano war der Argentinier aber nicht Perez‘ erste Wahl. „Ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass Florentino Pérez die Absicht hatte, sich um Michael Olise zu bemühen“, so der Transferinsider.
Romano lässt wissen, dass ihm dies „auch von Leuten bei Real Madrid bestätigt“ wurde. Das Problem war aber der FC Bayern, der jegliche Verhandlungsbereitschaft vermissen ließ und „sowohl hinter verschlossenen Türen als auch öffentlich die Tür komplett zugeschlagen“ hatte. Entsprechend war die Atleti-Absage bei Alvarez wohl der zweite Korb binnen kürzester Zeit, den sich Pérez abholen musste.
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