Fatis Plan für die Zukunft – mit Haken

Der FC Barcelona sieht in Ansu Fati den legitimen Nachfolger von Lionel Messi. Das Potenzial ist zweifelsohne nahezu grenzenlos. Die Konkurrenz für Barça aber auch.

Ansu Fati im Training
Ansu Fati im Training ©Maxppp

Es herrscht Uneinigkeit zwischen dem FC Barcelona und Jorge Mendes in Bezug auf die Vertragslänge von Ansu Fati. Die Katalanen gehen davon aus, das bis 2022 datierte Papier per einseitiger Option bis 2024 ausweiten zu können. Der einflussreiche Berater des 18-Jährigen will von einer solchen Vereinbarung aber nichts wissen.

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So oder so – Fatis Vertrag soll jetzt schon verlängert und das Gehalt den zuletzt außergewöhnlichen Leistungen angepasst werden. Da sind sich beide Seiten einig. Und bei Barça darf man auch fest mit dem Wohlwollen des 18-Jährigen rechnen. Laut der Zeitung ‚Sport‘ will Fati gerne langfristig bei dem Verein bleiben, der ihn zum Profi ausgebildet hat.

Ein Youngster am längeren Hebel

Ein Haken aber bleibt. Denn Barcelona fehlen die finanziellen Mittel, um Fati ein lukratives Angebot machen zu können. Wegen geringerer Einnahmen stehen künftig 274 Millionen Euro weniger für Gehälter zur Verfügung.

Es wird entsprechend äußerst kompliziert für Barça, ein marktgerechtes Paket zu schnüren. Manchester United soll im Sommer schon mit einer Ablöse in Höhe von 150 Millionen Euro gelockt haben. Und auch andere Vereine lecken sich die Finger nach dem Ausnahmetalent aus La Masia.

Mendes besitzt daher eine hervorragende Verhandlungsposition. Noch mehr, wenn der Vertrag tatsächlich 2022 schon ausläuft. Und auf eine rechtliche Prüfung dieses Sachverhalts sollte es Barça besser nicht ankommen lassen.

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