Medien: Yilmaz im Anflug auf Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat schon früh mit der Kaderplanung begonnen. Vier Transfers sind bereits bestätigt, Aurélio Buta und Hrvoje Smolcic werden darüber hinaus noch dazustoßen. Ein neuer Linksverteidiger könnte aus der Türkei kommen.

Ridvan Yilmaz (l). im Zweikampf für Besiktas
Ridvan Yilmaz (l). im Zweikampf für Besiktas ©Maxppp

Die Auswirkungen, die der Europa League-Titel für Eintracht Frankfurt hat, begreifen viele wohl erst mit ein paar Tagen Abstand: Millionen-Prämien, der Super Cup Mitte August gegen den FC Liverpool oder Real Madrid und vor allem die Teilnahme an der Champions League. Für die Königsklasse soll der Kader weiter verstärkt werden.

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Wie ‚Sport1‘-Reporter Christopher Michel berichtet, ist die Eintracht neben den Verpflichtungen von Rechtsverteidiger Aurélio Buta (Royal Antwerpen/25) und Innenverteidiger Hrvoje Smolcic (HNK Rijeka/21) auch bei einem weiteren Abwehrspieler auf einem guten Weg. Demnach sind die Verhandlungen mit Besiktas um den Transfer von Ridvan Yilmaz bereits „weit fortgeschritten“.

Zweikampf mit Turin

Vor rund einem Monat berichteten türkische Medien über das Interesse der Hessen am Linksverteidiger. Vor wenigen Tagen legte der türkische TV-Journalist Ertan Süzgün noch einmal nach und berichtete, dass sich das Rennen um den 21-Jährigen zwischen dem Europapokalsieger und dem FC Turin entscheiden wird. Beide Klubs hätten die erste Offerte noch einmal erhöht.

Yilmaz blickt auf eine starke Saison zurück. Bei seinem Ausbildungsklub aus Besiktas konnte er sich einen Stammplatz erkämpfen und kam auf insgesamt 33 Pflichtspieleinsätze. Mit sieben Torbeteiligungen empfahl sich der gebürtige Istanbuler auch für die anstehenden Länderspiel und wurde erneut von Nationaltrainer Stefan Kuntz nominiert.

FT-Meinung

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Der Sieg in der Europa League könnte auch im Werben um Yilmaz das Zünglein an der Waage sein. Im Gegensatz zum Klub aus Norditalien kann der Bundesligist mit der Teilnahme an der Champions League wuchern, ganz zu schweigen von den sicheren Mehreinnahmen in Millionenhöhe. Die Turiner verpassten hingegen den Sprung in einen europäischen Wettbewerb.

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