Transferpläne: BVB reagiert auf Anselmino-Abflug
Am gestrigen Sonntag erreichte Borussia Dortmund die Schocknachricht, dass der FC Chelsea Innenverteidiger Aarón Anselmino vorzeitig zurückholt. Der Leihabbruch hat Konsequenzen auf die Planungen des BVB – insbesondere in Bezug auf eine Personalie.
Der FC Chelsea beordert Leihspieler Aarón Anselmino (20) zum letztmöglichen Moment per Klausel zurück. Das sorgt dafür, dass man bei Borussia Dortmund laut der ‚Bild‘ „stinksauer“ auf die englischen Kollegen ist, da es wochenlang „keinerlei Signale“ für einen vorzeitigen Leihabbruch gegeben habe.
An der Strobelallee eruieren die Klubbosse nun, wie sie auf den Status quo reagieren wollen, von dem sie selbst erst am gestrigen Sonntag erfahren haben. Einen externen Neuzugang zu verpflichten, ist nach übereinstimmenden Informationen der ‚WAZ‘ und der ‚Ruhr Nachrichten‘ eher unwahrscheinlich.
Hintergrund sei, dass sich der BVB in der Defensive mit Nico Schlotterbeck (26), Waldemar Anton (29), Ramy Bensebaini (30), Emre Can (32), Niklas Süle (30) und Filippo Mane (20) weiterhin gut aufgestellt sieht.
Die ‚Ruhr Nachrichten‘ ergänzen, dass die Borussia mit Letztgenanntem eigentlich andere Pläne verfolgt hatte. Ursprünglich sollte der italienische U21-Nationalspieler nämlich in die zweite Liga verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Jetzt dürfte ein Mane-Abgang aufgrund der veränderten Personalsituation aber erstmal vom Tisch sein.
Gänzlich auszuschließen ist natürlich nicht, dass der Kader bis zum Deadline Day am 2. Februar nochmal angepasst wird. Verletzungen oder kurzfristige Möglichkeiten auf dem Transfermarkt könnten Sportdirektor Sebastian Kehl und seine Kollegen zum Umdenken bewegen – sowohl in Bezug auf Zu- als auch Abgänge. Viel Zeit bleibt den Verantwortlichen aber nicht mehr.
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