Knifflige Bedingung bei Gruda
Wenn nicht noch etwas gehörig schief geht, kann RB Leipzig mit der Rückkehr in die Champions League planen. Fließt ein Teil der Einnahmen aus der Königsklasse in den Kauf von Brajan Gruda?
Ole Werner macht keinen Hehl daraus, dass er Brajan Gruda gerne auch in der kommenden Saison in seinem Team wüsste. Der Trainer von RB Leipzig bewertet die Winterleihe des 21-jährigen Offensivmanns laut der ‚Bild‘ wie folgt: „Er war für uns eine absolute Verstärkung und ist es nach wie vor. Es hat sich für beide Seiten gelohnt.“
Werner weiter: „Was im Sommer passiert, das wird man sehen. Aber, dass wir hier alle sehr gerne mit ihm zusammenarbeiten, dass er auch gerne hier ist und wir einen Fußball spielen, in dem er uns helfen kann und in dem er sich auch noch weiterentwickeln kann, ist eine gute Voraussetzung.“
Gruda wird teuer
Das Problem: Grudas Stammverein Brighton & Hove Albion ruft für eine Festverpflichtung 30 Millionen Euro Ablöse auf. Thema bleibt auch eine weitere Leihe – dafür gibt es jedoch eine knifflige Bedingung: Laut ‚Sky‘ wollen die Seagulls Gruda nur dann erneut verleihen, wenn eine Kaufpflicht Teil des Deals wäre. Diese könnte für RB durchaus genauso teuer wie ein normaler Transfer werden.
Klar ist: Beim letzten Heimspiel der Saison am morgigen Samstag (15:30 Uhr) gegen den FC St. Pauli wird Gruda fürs Erste verabschiedet. Das letzte Wort ist aber noch lange nicht gesprochen. Wenn Leipzig etwa den heißbegehrten Gruda-Konkurrenten Yan Diomande (19) teuer verkauft, entsteht ganz neuer Spielraum auf dem Transfermarkt.
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