Wir haben in Christian Pulisic, Andrey Yarmolenko, André Schürrle, Pierre-Emerick Aubameyang und Jadon Sancho, der durch diese Verletzung vielleicht etwas näher an die erste Elf heranrücken kann, nach wie vor viele Offensivkräfte.“ In der Aufzählung von Michael Zorc, mit der der Kaderplaner begründet, dass im Winter keine Offensivspieler zu Borussia Dortmund kommen werden, findet sich zu diesem Zeitpunkt noch der Name des Toptorjägers. Es ist aber längst kein Geheimnis mehr, dass Aubameyang im Winter den Abflug plant. Und auch der BVB soll nach den vielen Eskapaden gesprächsbereit sein.

Nach ‚Bild‘-Informationen ist die Stimmung mit einigen Mitspielern derart vergiftet, dass Auba keine Lust mehr auf Dortmund hat. Sein verbrieftes Wunschziel ist der AC Mailand, bei dem er vor fast zehn Jahren sein Profidebüt feierte. Die Rossoneri buhlten bereits im vergangenen Sommer um den 28-Jährigen. Ob der nach wie vor nicht in die Spur gekommene Renommierklub im Winter die Dortmunder Forderungen erfüllen wird, ist jedoch fraglich.

Interesse an Aubameyang zeigen auch Klubs aus der Premier League. Demnach würde Jürgen Klopp den Stürmer nur zu gerne zum FC Liverpool lotsen. Aber auch der FC Everton und FC Chelsea haben bereits die Fühler ausgefahren.

Heißes ThemaFT-Meinung: Die einstige Liebesbeziehung zwischen Aubameyang und dem BVB, bei dem der Angreifer zum Superstar reifte, könnte tatsächlich schon im Winter zu Ende gehen. Trotz der schwachen Form wird die Borussia aber auf eine stolze Ablöse pochen. Ob der DFB-Pokalsieger die 60 Millionen Euro überwiesen bekommt, die zuletzt als Winterpreis genannt wurden, scheint aufgrund der derzeit schwachen Form des 49-fachen Nationalspielers aber mehr als fraglich.