Dárdai fordert Neuzugänge | Herthas Kandidaten

Hertha BSC hat Qualität verloren und will nun neue einkaufen. Der Trainer macht Druck.

Pál Dárdai gibt bei der Hertha den Ton an
Pál Dárdai gibt bei der Hertha den Ton an ©Maxppp

Nach dem gestrigen 1:1 gegen den VfB Lübeck fand Pál Dárdai deutliche Worte. „Es ist ein offenes Geheimnis, es muss etwas passieren. Wir haben Qualität abgegeben, da muss auch etwas passieren. Wir warten und arbeiten weiter“, sagte der Trainer von Hertha BSC laut Bild über die Suche nach Neuzugängen.

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Klar ist: „Qualität“ hat die Hertha tatsächlich eine Menge verloren. Zwar konnten Mattéo Guendouzi, Sami Khedira, Nemanja Radonjic oder Jhon Córdoba nicht immer überzeugen – eine gewisse Prise Extraklasse verliehen sie dem sonst eher durchschnittlich begabten Hertha-Kader aber schon.

Bewusst will Hertha unter der neuen Sportlichen Leitung um Fredi Bobic wieder mehr auf Mentalitätsspieler setzten – passend zu Dárdais Arbeiter-Fußball. Und dennoch sollen noch Spieler kommen, die sich zu Top-Akteuren entwickeln können. Gehandelt werden einige.

Flügelpower gesucht

Flügelspieler Radonjic (25) könnte nach seiner Leihe festverpflichtet werden, die Verhandlungen mit Olympique Marseille laufen. Mit Maxwel Cornet (24, Olympique Lyon) und Filip Kostic (28, Eintracht Frankfurt) hat die Hertha zwei weitere Linksaußen auf dem Zettel.

Für das Mittelfeld ist die Alte Dame laut ‚Bild‘ mit Jurgen Ekkelenkamp (21) von Ajax Amsterdam in „sehr guten Gesprächen“. Gehandelt wird in den Sozialen Netzwerken seit neuestem auch der kroatische Nationalspieler Nikola Vlasic (23) von ZSKA Moskau. Der Zehner kostet aber bis zu 30 Millionen Euro Ablöse. Hertha ist zwar flüssig, wird aber eher keine Transfers dieser Größenordnung tätigen.

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