Die Real-interne Kritik an Xabi Alonso nimmt zu, beim Erzrivalen aus Barcelona kümmert man sich um den Transfermarkt. Die FT-Presseschau am Sonntag.
Klopp geht nicht ran
Bei Real Madrid spielt der starke Start mit 13 Siegen aus 15 Spielen in dieser Saison beinahe nur eine Nebenrolle. Die Reibereien zwischen Trainer Xabi Alonso und Vinicius Junior sowie damit einhergehende Wechselgerüchte bestimmen immer wieder die Schlagzeilen, auch Trent Alexander-Arnold ist nicht gut auf Alonso zu sprechen. Jetzt geht es dem Real-Coach erneut an den Kragen. Die ‚Sport‘ will erfahren haben, dass Präsident Florentino Pérez den Ex-Leverkusener kritisch sieht.
Die Zweifel des Vereinsoberhauptes an Alonso seien in den vergangenen Wochen gewachsen, das Vertrauen geschwunden. Pérez soll neben der körperlichen Verfassung der Mannschaft auch die fehlende Weiterentwicklung seit dem Abschied von Carlo Ancelotti bemängeln. Zudem sei Jürgen Klopp die (nicht zu habende) Wunschlösung im Sommer gewesen. „Von der Mannschaft infrage gestellt, von den Fans kritisiert und mit einem Präsidenten, der ihn nie gemocht hat, erlebt Alonso schwierige Tage“, schlussfolgert die ‚Sport‘. Was Alonso noch rettet? „Dass auf dem Telefon von Jürgen Klopp vorerst weiterhin die Voicemail anspringt.“
Rashford zu teuer?
Der FC Barcelona sucht nach einer potenziellen Verstärkung für die linke Außenbahn. Laut der ‚Sport‘ prüfen die Katalanen derzeit, ob sie die 30 Millionen Euro hohe Kaufoption für Marcus Rashford (28) ziehen sollen, zumal die Leihgabe von Manchester United ein sehr hohes Gehalt bezieht. Parallel dazu habe Barça konkrete Scoutingberichte über Malick Fofana (20) von Olympique Lyon eingeholt und Kontakt zu dessen Beratern aufgenommen.
Der Belgier lockt europaweit Interessenten an, insbesondere der FC Arsenal und FC Liverpool sollen stark interessiert sein. Im vergangenen Transferfenster war auch der FC Bayern dran, holte dann aber Luis Díaz (28). Fofana wechselte erst im Sommer 2023 für 19,5 Millionen Euro von der KAA Gent nach Lyon und besitzt dort einen Vertrag bis 2028. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Franzosen gilt ein Verkauf spätestens im Sommer als wahrscheinlich. Sein Berater sieht Fofana bereit für die großen Topklubs.