Eintrachts Neuer: Fünf Fakten zu Junior Dina Ebimbe

Eintracht Frankfurt verstärkt sich im zentralen Mittelfeld mit PSG-Talent Junior Dina Ebimbe. FT stellt den jungen Franzosen mit einer Hand voll Fakten vor.

Junior Dina Ebimbe führt den Ball
Junior Dina Ebimbe führt den Ball ©Maxppp

Waschechter Parisien

Geboren und aufgewachsen ist Junior Dina Ebimbe im Pariser Vorort Stains unweit vom Stade de France. Wie viele andere Jugendliche aus den berüchtigten Banlieus ging er regelmäßig auf dem Bolzplatz kicken und gehörte zu den ganz wenigen, die sich in den Profi-Bereich hochkämpfen konnten. 2012 wechselte der heute 21-Jährige vom Vorort-Klub Sarcelles dorthin, wo jeder fußballbegeisterte Teenager aus Frankreich hinwill – in die Nachwuchsakademie von Paris St. Germain.

Unter der Anzeige geht's weiter

Wurzeln in Kamerun

Ebimbe besitzt neben der französischen auch noch die kamerunische Staatsbürgerschaft. Bislang lief er zwar ausschließlich für die französische U20- und U21-Nationalmannschaft auf, könnte aber ohne einen Pflichtspiel-Einsatz für die A-Nationalmannschaft immer noch den Verband wechseln. Ebimbe wird es ob der gewaltigen Konkurrenz schwer haben, langfristig eine größere Rolle in der Equipe Tricolore einzunehmen – nicht ausgeschlossen also, dass er eines Tages für Kamerun aufläuft.

Durchbruch in Dijon

Der Durchbruch auf Profiniveau gelang Ebimbe in der Saison 2020/21, als er von PSG an den Zweitligisten FCO Dijon ausgeliehen war. In der Ligue 2 eignete er sich die nötige Wettkampfhärte an, bestritt 31 Pflichtspiele und machte mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Klubs aus dem In- und Ausland registrierten, dass die PSG-Akademie den nächsten Hochbegabten ausgespuckt hatte.

Fast-Wechsel nach Leverkusen

Zu diesen Klubs zählten neben dem künftigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt noch weitere Bundesligisten. Unsere Kollegen von Foot Mercato erfuhren in der Vergangenheit vom Interesse der TSG Hoffenheim, des SC Freiburg und von Bayer Leverkusen. Ebimbes Wechsel zur Werkself scheiterte im Januar dieses Jahres denkbar knapp. Bayer war bereit, die Forderungen von PSG zu erfüllen. Dann allerdings erhöhten die Pariser ihren Wunschpreis und der Bundesligist stieg irritiert aus dem Poker aus.

Mit Verspätung in die Bundesliga

Ebimbe wäre da bereits sehr gerne nach Deutschland gewechselt. Ein halbes Jahr später bekommt der junge Mittelfeldspieler endlich seinen Willen. Eintracht Frankfurt zahlt ein Jahr vor Vertragsende bis zu sieben Millionen Euro Ablöse an PSG und räumt dem Rechtsfuß eine Chance in der Bundesliga ein. Er wird die Liste der vielen PSG-Talente fortsetzen, die ihr Glück im deutschen Oberhaus suchen.

Weitere Infos

Kommentare