Tor

Alisson (AS Rom): Dass gegen Atlético am Ende ein 0:0 stand, war in erster Linie der Verdienst des brasilianischen Schlussmanns, der gegen Koke und Co. mehrfach in höchster Not rettete. Überragende Leistung des 24-Jährigen.

Abwehr

Joshua Kimmich (FC Bayern München): Stärkster Bayern-Spieler beim 3:0-Arbeitssieg gegen Anderlecht. Zunächst eine perfekt getimete Hereingabe auf Thiago, dann ein feines Tänzchen mit Sels vor seinem eigenen Treffer.

John Stones (Manchester City): Der 56-Millionen-Zugang aus dem Vorjahr zeigt so langsam, dass er wirklich das hoch gehandelte Talent ist, für das ihn viele halten. Beim 4:0 gegen Feyenoord nutzte er bei seinen beiden Kopfballtreffern seine ganze Wucht.

Sergio Ramos (Real Madrid): Gegen Nikosia wies der Spanier wieder einmal nach, dass mehr als der resolute Abwehrspieler in ihm steckt. Sein Fallrückzieher-Treffer zum 3:0-Endstand war der schönste des Abends.

Jordi Alba (FC Barcelona): Erst gegen Bentancur und später gegen Bernardeschi ließ der kleine Spanier nichts anbrennen. Dazu immer wieder auf dem Weg nach vorne. Im Schatten von Superstar Messi der überragende Barça-Akteur an diesem Abend.

Mittelfeld

David Silva (Manchester City): Dem Angriffswirbel der Citizens hatte Feyenoord nicht viel entgegenzusetzen. Viele tolle Ideen gingen dabei von Silva aus, der Stones’ ersten von zwei Treffern per Flanke vorbereitete. Auch beim 2:0 durch Agüero hatte er seine Füße entscheidend im Spiel.

Adrien Rabiot (Paris St. Germain): Bis zu seiner Auswechslung nach einer Stunde – Draxler kam ins Spiel – der Dreh- und Angelpunkt bei PSG. Bereitete das 1:0 von Neymar mit einem feinen Pass direkt vor und leitete von der Achter-Position aus zahlreiche weitere Angriffe klug ein. An diesem Abend stellte Rabiot Nebenmann Verratti klar in den Schatten.

Taison (Shakhtar Donetsk): Der Brasilianer führte sein Team zum überraschenden 2:1 gegen Napoli. Früh schoss Taison die Ukrainer in Front und spielte bei anschließenden Kontern seine brachiale Geschwindigkeit aus.

Angriff

Lionel Messi (FC Barcelona): Doppelpack gegen Buffon – das ist selbst für den fünffachen Weltfußballer etwas Besonderes. Gegen gewohnt defensivstarke Turiner machte Messi mit zwei traumhaften Treffern den Unterschied.

Harry Kane (Tottenham Hotspur): Auch wenn sein erstes Tor angesichts eines vorangegangenen Fouls an Sahin auf irreguläre Art und Weise fiel, eine absolut überzeugende Leistung des Sturmtanks. Machte Bälle fest, rieb sich auf und legte später seinen zweiten Treffer nach.

Cristiano Ronaldo (Real Madrid): CR7 macht da weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Nach nicht einmal zwölf Minuten erzielte er seinen ersten Champions League-Treffer der laufenden Spielzeit. Es folgte per Elfmeter der zweite gegen den Ex-Alemannen Waterman.