„Nie mehr unter Rösler“: Tekpetey giftet gegen Fortuna

Bei Fortuna Düsseldorf hat Bernard Tekpetey eine enttäuschende Saison hinter sich. Der 22-Jährige ist äußerst unzufrieden mit seinem Leihjahr beim Bundesliga-Absteiger und schießt gegen Trainer Uwe Rösler.

Bernard Tekpetey kehrt vorerst nach Schalke zurück
Bernard Tekpetey kehrt vorerst nach Schalke zurück ©Maxppp

Bernard Tekpetey hat genug von Fortuna Düsseldorf. Die Leihgabe vom FC Schalke 04 fühlt sich nach einer enttäuschenden Spielzeit hintergangen und kündigt in der ‚Bild‘ an: „Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben und nicht mehr unter diesem Trainer spielen.“ Unter Uwe Rösler, der im Januar das Traineramt übernahm, kam der 22-jährige Flügelflitzer überhaupt nicht zum Einsatz.

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Auch Tekpeteys Berater Jerry Brempong macht seinem Ärger Luft: „Lutz Pfannenstiel (ehemaliger Sportvorstand, Anm. d. Red.) hat uns damals in Absprache mit Friedhelm Funkel einen Plan für Bernard aufgezeigt. Es wurde aber kaum etwas davon eingehalten. Es hieß, wenn sich Bernard nicht verletzt, würde er 20 bis 25 Saisonspiele machen. Am Ende kam er aber nur auf neun Einsätze.“

„Das Vertrauen, das das Trainerteam in Bernard hat, ist bei Null. Das gleiche gilt umgekehrt“, fährt Brempong fort, „ein Beispiel: Bernard kam nach einer Verletzung wieder zur Mannschaft. Obwohl er fit war, musste er allein trainieren. Der Trainer gibt dem Spieler zu verstehen: Du bist kein Teil der Mannschaft.“

Das verflixte zweite Jahr

Das Problem bei Tekpetey: Die Leihe des Offensivspielers gilt auch noch für die kommende Spielzeit, erst dann geht es zurück zu Schalke. Düsseldorfs Sportvorstand Uwe Klein hat kein Verständnis für die Aussagen: „Wenn ein Spieler enttäuscht ist, kann er nicht einfach sagen, dass er nicht mehr kommen möchte. Er hat ja einen Vertrag unterschrieben. Bernard kann nächste Saison einen großen Mehrwert für uns haben.“

Von dem Zerwürfnis zwischen Rösler und Tekpetey weiß Klein nach eigener Aussage nichts. In Düsseldorf geht man davon aus, dass der Ghanaer seinen Vertrag erfüllt. „Jetzt heißt es auf einmal, er sei ein wichtiger Spieler. Das haben wir nun dreimal gehört. Und nichts ist passiert“, erwidert Brempong.

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