Der 1. FC Köln war auf dem Wintertransfermarkt ordentlich aktiv. Vier Abgängen stehen ebensoviele Neuzugänge gegenüber. Eine ungewöhnlich hohe Fluktuation für den Januar. Doch die Maßnahme hat gewirkt. Mittlerweile sind die ‚Geißböcke‘ dem Schlimmsten entronnen. 29 Punkte bedeuten Rang 11 und vier Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Die Quittung bekommen die Spieler von Sportdirektor Volker Finke. Das Gerüst für die neue Saison steht bereits – wenn der Erfolg anhält. „Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, sind die Spieler, die das geschafft haben, auch erst mal der erste Ansprechpartner“, kündigt Finke im Kölner ‚Express‘ Vertragsverlängerungen an.

Neun Verträge laufen im kommenden Sommer aus. Darunter die Arbeitspapier der Winter-Zugänge Michael Rensing, Slawomir Peszko und Christian Eichner. Mato Jajalo spielt auf Leihbasis mit Kaufoption in der Domstadt, für Fabrice Ehret besteht vereinsseitig eine Option auf eine Verlängerung um ein Jahr. Die übrigen Spieler sind Simon Terodde, Adil Chihi, Wilfried Sanou und Petit.

Letzterer äußerte zuletzt Kritik, weil der Verein bislang nicht auf ihn zugekommen ist. Der Portugiese kündigte im ‚kicker‘ bereits seinen Abschied an. Finke nimmt die Aussagen gelassen: „Petit hat hier 2,5 Jahre das Kampfschwein gegeben, war ein wichtiger Spieler und immer korrekt. Da sollte man auch jetzt fair mit ihm umgehen.“ Gespräche über die Zukunft gebe es erst, wenn die Klassenzugehörigkeit für die nächste Saison bekannt ist.



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