Zehn Millionen Euro Ablöse kassierte der VfL Wolfsburg vor der Saison für Luiz Gustavo. Wirklich gut angelegt hat der Klub das Geld nicht, wie der Brasilianer im Gespräch mit FT beurteilt: „Was in Wolfsburg passiert, ist wirklich schade. Der Klub hatte genügend Saisons, nach denen sie davon hätten profitieren müssen, in lukrativen Wettbewerben wie der Champions League zu spielen. Da haben sie genug verdient. Aber wegen organisatorischer Schwächen ist es nicht so gekommen.“

67 Millionen Euro investierten die Wölfe im Laufe dieser Saison in neues Personal. Im Gegenzug kassierten die Niedersachsen 39 Millionen. Solche Summen fließen eigentlich bei Anwärtern auf die Königsklasse. Wolfsburg hingegen liegt momentan nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz, den sie schon am Ende der vergangenen Spielzeit innehatten.

Es ist eine Schande“, findet Gustavo, „im empfinde immer noch große Zuneigung für diesen Klub. Ich hoffe wirklich, dass sie ihre Köpfe noch hoch bekommen und den Klassenerhalt schaffen.“

Gustavo selbst steuert mit Marseille auf Platz drei liegend Richtung Champions League. Auf der Sechs ist der 30-jährige Linksfuß gesetzt und führt die Mannschaft bisweilen sogar als Kapitän aufs Feld. Persönlich hat Gustavo mit seinem Wechsel also die richtige Entscheidung getroffen.