Schindzielorz verlässt Bochum – Reis soll verlängern

Als Sportvorstand formte Sebastian Schindzielorz die Mannschaft des VfL Bochum, die den Aufstieg in die Bundesliga samt Klassenerhalt schaffte. Ende des Jahres werden sich die Wege trennen.

Sebastian Schindzielorz ist beim VfL Bochum als Sportchef tätig
Sebastian Schindzielorz ist beim VfL Bochum als Sportchef tätig ©Maxppp

Sebastian Schindzielorz wird den VfL Bochum nach Ablauf seines Vertrags verlassen. Das bestätigt der Bundesliga-Klub am heutigen Donnerstag. Das Arbeitspapier des 43-jährigen Sportvorstands, der seit 2018 das Amt innehat, läuft noch bis Jahresende. Zurzeit arbeite der Kaderplaner aber noch „mit Hochdruck an der Zusammenstellung des neuen Teams für die kommende Saison“, so Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender beim VfL.

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Schindzielorz sagt über seine Entscheidung: „Ich habe mir die Entscheidung, den Vertrag beim VfL Bochum nach nicht zu verlängern, in Ruhe überlegt, mit meiner Familie abgestimmt und Hans-Peter Villis mitgeteilt. Ich habe keinerlei Vertragsgespräche mit anderen Klubs geführt und mich an keinen neuen Klub gebunden. Ein Wechsel hat daher bei der Entscheidung keine Rolle gespielt. Im Vordergrund steht zunächst das Ziel, dem VfL frühestmögliche Planungssicherheit zu geben und für mich persönlich im Anschluss daran die Freiheit, eine neue Herausforderung zu finden.“ Gerüchte um eine Zukunft beim VfL Wolfsburg machten zuletzt die Runde.

Langfristige Pläne mit Reis

Derweil soll Erfolgstrainer Thomas Reis, der die Bochumer zusammen mit Schindzielorz in die Bundesliga führte, seinen 2023 auslaufenden Vertrag verlängern. „Thomas Reis wird seinen Vertrag erfüllen. Wir wollen mit ihm weiter zusammenarbeiten und werden alles daransetzen, mit ihm über das Jahr 2023 hinaus zu verlängern“, so Villis.

Weiter ist der VfL da mit Ilja Kaenzig, kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung. Der 48-jährige Schweizer hat seinen Vertrag verlängert.

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