Klopps „verrückte Mätzchen“ | Italien wird Europameister

von Tom Dubey
1 min.
Jürgen Klopp vom FC Liverpool und der italienische Nationaltrainer Luciano Spalletti @Maxppp

Die Trainer dominieren die FT-Presseschau am Samstag. In England redet alles über Jürgen Klopp und seinen markanten Jubel, während der italienische Nationalcoach Luciano Spalletti schon einmal den EM-Titel für sich beansprucht.

„Ist mir scheißegal“

Jürgen Klopp dominiert heute Titelseiten in England. Der 56-Jährige hat morgen die erste Chance, auf seiner Abschiedstournee beim FC Liverpool einen Titel einzufahren. Um 16 Uhr steht für die Reds das Finale des League Cups gegen den FC Chelsea an. Der ‚Daily Star‘ titelt bezugnehmend auf Klopps markante Handbewegung beim Torjubel, „Pump es auf! Ich mach weiter meine verrückten Mätzchen an der Seitenlinie und mir ist es scheißegal, ob es euch gefällt!“

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Eine Anspielung auf die mediale Kritik an Klopps ausuferndem Jubel beim 4:1-Sieg des LFC gegen Luton Town am Mittwoch. Auf einer Pressekonferenz hatte der gebürtige Stuttgarter deutlich gemacht: „Was die Außenwelt darüber denkt, ist mir ehrlich gesagt scheißegal.“ Klopps Chelsea-Pendant Mauricio Pochettino fordert von den Journalisten derweil „eine faire Chance“ in der Vorberichterstattung. Die ‚Sun‘ titelt deshalb hämisch: „Fairness Cup“.

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PlayStation-Verbot von Spalletti

In Italien freut man sich schon riesig auf die anstehende Europameisterschaft im Sommer. Nach dem Gewinn des Turniers 2021 und der verpassten WM ein Jahr später gehen die Azzurri aber mit unklaren Vorzeichen in den Wettbewerb. Nicht für Nationaltrainer Luciano Spalletti. Der Vorjahresmeister mit der SSC Neapel wird mit der EM-Trophäe in der Hand auf der Frontseite der ‚Gazzetta dello Sport‘ abgebildet. Darüber prangt in Großbuchstaben: „Ich gewinne die EM“.

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Nicht nur eine reißerische Überschrift der Fachzeitung, sondern auch ein echtes Zitat des 64-Jährigen. Im Interview mit der ‚Gazzetta‘ gab er neben der Titelansage auch zu Protokoll: „Ich will ein Rudel Wölfe: Schluss mit PlayStation spielen. Dann gebe ich die Zugabe bei der Weltmeisterschaft und höre auf zu trainieren.“ An der Konsole hätten es die Italiener jedenfalls leichter, schließlich kann man da den Schwierigkeitsgrad selbst festlegen.

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