BVB: Guerreiro verletzt – doch Schulz „richtig gut“

Wieder einmal muss der BVB während der Länderspielpausen mehrere Verletzte beklagen. Am härtesten trifft die Schwarz-Gelben auf dem Papier der Ausfall von Raphaël Guerreiro.

BVB-Trainer Marco Rose (l.) im Gespräch mit Nico Schulz
BVB-Trainer Marco Rose (l.) im Gespräch mit Nico Schulz ©Maxppp

Mit einem Muskelfaserriss kehrte Raphaël Guerreiro (27) gestern von der portugiesischen Nationalmannschaft zurück. Gegen Mainz 05 am 16. Oktober wird der spielerisch so starke Linksverteidiger laut den ‚Ruhr Nachrichten‘ definitiv ausfallen. Logischer Ersatz ist dann Nico Schulz (28), der seit geraumer Zeit nach der Form vergangener Hoffenheim-Tage sucht.

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Im Testspiel gegen den SC Paderborn sollte Schulz Spielpraxis sammeln und empfahl sich trotz 0:3-Niederlage durchaus. „Nico hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, befand Cheftrainer Marco Rose im Anschluss an die Partie gegen den Dritten der zweiten Liga.

Stärken fördern

Dynamik, Durchsetzungsvermögen, Geradlinigkeit – Schulz‘ Stärken liegen bekanntermaßen in anderen Bereichen als jene von Konkurrent Guerreiro. Es liegt nun an Rose zu erkennen, inwieweit er die Spielweise an diese anderen Gegebenheiten anpasst.

Zur Erinnerung: Lucien Favre versuchte stets, Guerreiro und Schulz nahezu deckungsgleich einzusetzen. Oft musste der ehemalige deutsche Nationalspieler einrücken und den Spielaufbau mit vorantreiben. Seine Qualitäten kommen aber erst zum Tragen, wenn er in vollem Sprint die Linie herunterjagt.

Ein Typ wie Lainer

In Mönchengladbach coachte Rose vor nicht allzu langer Zeit einen Spieler, der zwar auf der rechten Bahn beheimatet ist, aber ein ähnliches Profil mitbringt. Stefan Lainer (29) wetzte die Außenlinie hoch und runter, führte viele Zweikämpfe und war auch offensiv stets präsent. Eine solche Entwicklung könnte auch Schulz (wieder) nehmen – auch wenn ein fitter Guerreiro kaum von seinem Stammplatz zu verdrängen sein wird.

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