Werder: Rashica-Nachfolger gefunden?

Im Sommer soll es endlich klappen mit dem längst überfälligen Transfer von Milot Rashica. Werder Bremen ist unterdessen in Schweden auf einen potenziellen Nachfolger gestoßen. Der wird allerdings nicht leicht zu kriegen sein.

Sead Haksabanovic im Einsatz für Montenegro
Sead Haksabanovic im Einsatz für Montenegro ©Maxppp

Alle guten Dinge sind drei. Im Sommer wird Milot Rashica (24) einen neuen Fluchtversuch starten. In den vergangenen beiden Transferperioden wurde es nichts mit dem ersehnten nächsten Karriereschritt, obwohl Werder Bremen stets offen für einen Verkauf war – zu den richtigen Konditionen versteht sich.

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Diese sind nach Ablauf der aktuellen Saison letztmals zu erzielen, schließlich läuft Rashicas Arbeitspapier im kommenden Jahr aus. Werder wird sich bereits mit seiner Nachfolge auseinandersetzen. „Viele Vorgespräche“ habe man schon geführt, ließ Sportdirektor Frank Baumann zuletzt durchblicken – womöglich auch mit dem Lager von Sead Haksabanovic.

Norrköpings Hauptdarsteller

Laut dem US-Portal ‚MLS Multiplex‘ zählen die Bremer zum Kreis der am montenegrinischen Nationalspieler interessierten Klubs. Haksabanovic ist in Schweden geboren und spielt, nach Ausflügen nach England (West Ham United) und Spanien (FC Málaga) seit Januar 2019 wieder in seiner Heimat bei IFK Norrköping.

Der 21-jährige Flügelstürmer – beidseitig einsetzbar – lässt sich getrost als Hauptdarsteller in der Offensive des schwedischen Europa League-Teilnehmers bezeichnen. Seit er für Norrköping aufläuft verbuchte Haksabanovic jeweils 21 Tore und Vorlagen, also 42 Torbeteiligungen in 69 Einsätzen. Diese Quote erregt Aufmerksamkeit in größeren europäischen Ligen.

Werder unter Zugzwang

Zu den Nebenbuhlern zählen dem US-Bericht zufolge MLS-Klub New York Red Bulls sowie die Serie A-Vertreter Atalanta Bergamo, AC Florenz und FC Turin. Besonders intensiv soll sich derzeit der FC Brügge um Haksabanovic bemühen. Werder müsste folglich auf die Tube drücken, um die Chancen auf dessen Verpflichtung zu wahren.

Das Problem: Ohne fixe Transfereinnahmen können die Grün-Weißen kaum ihre Aktivitäten forcieren. Nicht nur wegen seiner Quote, sondern auch wegen eines Vertrags bis 2024 würde der mit seiner Dynamik und Schnelligkeit Rashica durchaus ähnelnde Haksabanovic eine ordentliche Stange Geld kosten – die das klamme Werder Stand jetzt aber nicht hat.

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