„Das Letzte, was wir gebrauchen können“: Klopps Sorgen spitzen sich zu

Nach 30 Minuten musste Fabinho beim gestrigen Champions League-Spiel gegen den FC Midtjylland ausgewechselt werden. Angesichts der Verletzung des Aushilfsinnenverteidigers spitzt sich die Lage beim englischen Meister weiter zu.

Fabinho nach seiner Verletzung gegen den FC Midtjylland
Fabinho nach seiner Verletzung gegen den FC Midtjylland ©Maxppp

Konsterniert und etwas hilflos schaute Jürgen Klopp in der 28. Minute des gestrigen Champions League-Duells gegen den FC Midtjylland drein. Fabinho hatte sich gerade nach einem Sprint an den Oberschenkel gefasst und lag nun auf dem Boden. Nach zweiminütiger Behandlungspause war klar: Der zum Aushilfsinnenverteidiger umgeschulte Sechser kann nicht weitermachen.

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Für den 27-jährigen Brasilianer wurde Rhys Williams (19) eingewechselt – eigentlich die Nummer fünf der Abwehr-Hierarchie hinter Virgil van Dijk (Kreuzbandriss), Joel Matip (Muskelverletzung), Joe Gomez und eben Fabinho.

Ausfallzeit unbekannt

Folglich war auch nach dem 2:0-Pflichtsieg der Reds über die Dänen die Situation in der Innenverteidigung eines der Hauptthemen. „Es ist ein Schock für ein Team, wenn man in unserer Situation Fabinho verliert und Rhys Williams bringen muss, der zwar sehr gut gespielt hat, aber nun mehr Champions League- als Premier League-Spiele hat, was denke ich sehr selten ist“, so Klopp nach der Partie, „es ist das Letzte, was wir gebrauchen können.“

Wann Fabinho wieder einsatzbereit ist, konnte Klopp zu dem Zeitpunkt noch nicht absehen: „Er hat seinen Oberschenkel gespürt und das ist nicht gut. Er hat ihn nicht so stark gespürt. Er sagte, er könnte weiterspielen, könnte dann aber keine Sprints mehr machen, was auf seiner Position so natürlich nicht hilfreich ist.“

Genauere Untersuchungen am heutigen Mittwoch werden Aufschluss darüber geben, ob Fabinho nur mehrere Tage oder womöglich sogar Wochen fehlen wird. Unabhängig davon scheint sich die LFC-Innverteidigung für das nächste Spiel am Samstag gegen West Ham United von allein aufzustellen. Einzig gute Nachricht für Klopp: Sollte Williams gegen die Hammers durchspielen, hätte er nun mehr Premier League- als Champions League-Minuten auf seinem Konto.

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